
Insolvenz bei Pieper: Regionale Standorte bleiben offen
Pieper hat Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt – die Filialen in Krefeld und im Kreis Viersen bleiben geöffnet. Der Konzern will sich neu aufstellen und sanieren.
Veröffentlicht: Dienstag, 25.11.2025 05:03
Die Parfümeriekette Pieper ist in finanzielle Schieflage geraten und hat ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung gestartet. Trotz des Verfahrens bleiben die Filialen in zum Beispiel Krefeld, Kempen und Viersen weiter geöffnet. Ziel ist es, das Unternehmen zu sanieren und fit für die Zukunft zu machen. Die Leitung betont, dass der Geschäftsbetrieb – stationär und online – vollständig weiterläuft.
Pandemie und Kosten belasten das Traditionsunternehmen
Pieper spricht von deutlichen Belastungen durch die Coronapandemie und von stark gestiegenen Energiekosten. Die Gehälter der Beschäftigten übernimmt für drei Monate die Bundesagentur für Arbeit. Pieper betreibt rund 140 Filialen, vor allem in NRW. Der Standortverbund in der Region soll bestehen bleiben – alle Geschäfte bleiben geöffnet.
Neustart in Eigenverwaltung geplant
Als größte inhabergeführte Parfümeriekette Deutschlands will Pieper die Eigenverwaltung nutzen, um Strukturen zu modernisieren und sich strategisch neu auszurichten. Die Firmenleitung bleibt an Bord. Der Schritt zum Amtsgericht zeigt, dass sich die wirtschaftliche Lage zuletzt schlechter entwickelt hat als erwartet.