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Infoveranstaltung zu Flüchtlingsunterkunft Forstwald
© Welle Niederrhein - Yannick Böke
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Infoveranstaltung zu Flüchtlingsunterkunft Forstwald

Anfang Juni sollen etwa 400 Geflüchtete auf dem ehemaligen Kasernengelände untergebracht werden. Das Projekt sorgt bei vielen Menschen in dem Stadtteil für Unsicherheiten.

Veröffentlicht: Donnerstag, 14.03.2024 05:54

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Vertreter von Stadt und Land informierten deshalb am Mittwochabend (13.03.) über das geplante Projekt und den Zeitrahmen. Anfang April sollen die ersten Container für die neue zentrale Flüchtlingsunterkunft in Krefeld-Forstwald angeliefert werden. Bis Mitte Mai sollen auf dem Gelände dann knapp 370 Containermodule zusammengebaut werden. Anfang Juni sollen hier dann die ersten Geflüchteten einziehen, etwas später als geplant. Zuvor war schon von April die Rede.


Die Unterkunft wird vom Land NRW betrieben. Das soll die Stadt bei der Unterbringung von Geflüchteten entlasten. Denn: Die 400 Menschen in der Landeseinrichtung werden trotzdem der Stadt zugerechnet. Das bedeutet, dass Krefeld dann zukünftig weniger Geflüchtete zugewiesen bekommt, die die Stadt selbst unterbringen müsste. Für die Stadt ist das eine gute Nachricht. Das nehme viel Druck, sagte vor wenigen Wochen noch Stadtdirektor Markus Schön.

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Anwohner haben viele Fragen

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Das Projekt sorgt bei vielen Menschen in dem Stadtteil aber auch für Unsicherheiten. Die sollten bei der Infoveranstaltung am Abend ausgeräumt werden. Das Interesse daran war groß, die Veranstaltung war gut besucht. Die meisten Fragen konnten offenbar auch beantwortet werden. Ein Kritikpunkt vieler Anwohner war aber die Abgeschiedenheit der Unterkunft und die schlechte Anbindung an die Krefelder Innenstadt.

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Meinungen der Krefelder nach der Veranstaltung
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