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Inflation trifft Geringverdiener hart
© Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten
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Inflation trifft Geringverdiener hart

Das Leben am Niederrhein ist in den vergangenen Wochen immer teurer geworden. Durch die Inflation gehen den Haushalten in Krefeld und dem Kreis Viersen in diesem Jahr mehr als 240 Millionen Euro verloren.

Veröffentlicht: Freitag, 29.07.2022 06:06

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Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten prangert diese Entwicklung an und bezieht sich dabei auf Daten einer regionalen Kaufkraft-Analyse. Demnach

sorgen vor allem die hohen Lebensmittelpreise für leere Geldbeutel: Gut 38 Euro mehr mussten Verbraucher in Krefeld und dem Kreis Viersen im ersten Halbjahr für Nahrungsmittel zahlen. Für Energie wurden rund 34 Euro mehr fällig. Dabei trifft die Inflation vor allem Singles oder Alleinerziehende mit einem ohnehin schon niedrigen Einkommen, sagt die NGG. Die Gewerkschaft spricht von alarmierenden Zahlen, durch die soziale Verwerfungen drohen. Es brauche daher spezielle Hilfen für Geringverdiener. Zum Beispiel ein Energiepreisdeckel, um Haushalte vor explodierenden Kosten für Strom und Gas zu schützen.

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