
IHK-Studie zu Braunkohle-Ausstieg
Ein vorzeitiger Ausstieg aus dem Braunkohleabbau bis zum Jahr 2030 ist unrealistisch. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt eine gemeinsame aktuelle Studie der Industrie- und Handelskammern Mittlerer Niederrein, Aachen und Köln.
Veröffentlicht: Montag, 25.04.2022 16:23
Die IHKs haben untersucht, was wir in den kommenden Jahren tun müssen, um eine Versorgungssicherheit bei der Enegie garantieren zu können. Laut der Studie sollte zum Beispiel geprüft werden, ob und welche Braunkohlekraftwerke vorübergehend stillgelegt werden könnten. Diese würden man bei einer Versorgungsknappheit wieder einschalten. Außerdem müsse auch der Ausbau von wasserstoffbasierten Kraftwerken vorangetrieben werden. Zusätzlich fordern die Handelskammern, dass man endlich den Fokus auf den Ausbau der eneuerbaren Energien legt. Dadurch würden neue Energierzeugungs-Möglichkeiten entstehen, heißt es. Nur so könne regional und national eine Energieversorgungssicherheit erlangt werden.