
IHK kritisiert 2G im Einzelhandel
Wir stecken mitten in der vierten Corona-Welle - und die soll gebrochen werden. Bund und Länder wollen am Donnerstag (02.12.) schärfere Maßnahmen auf den Weg bringen. Dazu gehört eine Impfpflicht, die allerdings noch vom Bundestag beschlossen werden soll - und: Im Einzelhandel soll 2G gelten. Davon ausgenommen wären Supermärkte und Apotheken. Trotzdem lehnt die Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein 2G ab.
Veröffentlicht: Donnerstag, 02.12.2021 03:30
Nur noch Geimpfte und Genesene in Geschäften - das sei nicht zielführend, sagt die IHK. Sie hat sich deshalb mit einem Brief an NRW-Ministerpräsident Wüst gewandt. Der Einzelhandel sei nach wie vor kein Pandemietreiber, heißt es darin. Dafür sorge auch die Maskenpflicht in den Läden. 2G wäre außerdem mit einem erheblichen Mehraufwand für die Einzelhändler verbunden. Gerade jetzt im Weihnachtsgeschäft sei das kaum umzusetzen, sagt die IHK. Sollte 2G im Handel doch kommen, müssten allein die Kunden bei Verstößen zur Kasse gebeten werden - und nicht die Händler, fordert die IHK.