
IHK fordert Hilfe wegen Niedrigwasser im Rhein
Das Niedrigwasser im Rhein belastet die Wirtschaft am Niederrhein weiter. Die IHK fordert vom Bund schnelle Hilfe und langfristige Lösungen.
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IHK schreibt an das Bundesverkehrsministerium
Das Niedrigwasser im Rhein sorgt am Niederrhein weiter für Sorgen in der Wirtschaft. Deshalb hat sich die Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein mit einem Brief an das Bundesverkehrsministerium gewandt. Darin fordert die IHK kurzfristige Hilfe und langfristige Maßnahmen gegen die Folgen des niedrigen Wasserstands. Auch wenn der Pegel aktuell wieder etwas steigt, bleibt die Lage aus Sicht der Kammer ernst. Vor allem für Unternehmen, die auf die Schifffahrt angewiesen sind, hat das direkte Folgen. Die IHK sieht deshalb Handlungsbedarf auf Bundesebene.
Häfen und Schifffahrt in der Region betroffen
Nach Einschätzung der IHK müssen vor allem Engstellen im Rhein beseitigt werden. Außerdem soll die Fahrrinne verbessert werden, damit die Schifffahrt auch bei niedrigem Wasserstand verlässlicher bleibt. Das ist nach Angaben der Kammer besonders wichtig für die Häfen und Chemiestandorte in der Region. Wenn Schiffe wegen des Pegels weniger laden können, kann das Transporte erschweren und verteuern. Genau das belastet nach Darstellung der IHK die Wirtschaft am Niederrhein. Die Forderung lautet deshalb: schnelle Verbesserungen für den Verkehrsweg Rhein.
Langfristige Lösungen für den Niederrhein
Neben kurzfristigen Maßnahmen bringt die IHK auch langfristige Vorschläge ins Spiel. So sollen alte Tagebau-Seen bei Hochwasser gefüllt werden, damit später Wasser an den Rhein abgegeben werden kann. Außerdem fordert die Kammer einen stärkeren Ausbau des Güterverkehrs auf der Schiene. Damit soll der Transport von Waren breiter aufgestellt werden. Aus Sicht der IHK braucht es also nicht nur schnelle Hilfe, sondern auch eine dauerhafte Strategie.