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HSG Krefeld prüft Schritte im Lizenzfall
© HSG Krefeld Niederrhein
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HSG Krefeld prüft Schritte im Lizenzfall

Der Lizenzfall um HSG Nordhorn-Lingen könnte Folgen für die HSG Krefeld Niederrhein haben. Der Verein prüft rechtliche Schritte, eine Entscheidung gibt es noch nicht.

Veröffentlicht: Freitag, 24.07.2026 06:38

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Krefeld blickt auf Lizenzfall in der 2. Liga

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Bei der HSG Nordhorn-Lingen gibt es Ärger um die Lizenz für die kommende Zweitliga-Saison. Nach Angaben der HSG Krefeld Niederrhein soll die Liga deutliche Abweichungen in den eingereichten Finanzunterlagen des Vereins festgestellt haben. Aus Sicht der Krefelder könnte das auch Auswirkungen auf die Bewertung der vergangenen Saison haben. Der Verein geht davon aus, dass der eigene Abstieg aus der 2. Handball-Bundesliga unter diesen Voraussetzungen anders eingeordnet werden könnte. Eine endgültige Entscheidung liegt nach Angaben der HSG Krefeld Niederrhein aber noch nicht vor.

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HSG Krefeld sieht mögliche Folgen für Abstieg

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Die HSG Krefeld Niederrhein beruft sich auf Informationen, wonach die Lizenz von Nordhorn-Lingen möglicherweise auf Grundlage unzutreffender oder unvollständiger wirtschaftlicher Angaben erteilt wurde. Nach einem Gespräch der HBL-Leitung mit Vertretern von Nordhorn-Lingen soll der Verein kurzfristig nachweisen, dass eine festgestellte Liquiditätsunterdeckung abgedeckt werden kann. Die Krefelder sehen darin erhebliche Auswirkungen auf die sportliche Wertung der vergangenen Saison. Deshalb prüft der Verein nun rechtliche Schritte. Nach eigenen Angaben bereitet die HSG dafür eine Klage vor dem HBL-Schiedsgericht vor.

„Nach unserer Auffassung steht fest, dass der sportliche und wirtschaftliche Ausgang der Saison unter diesen möglichen Voraussetzungen anders zu bewerten wäre“ - André Schicks, Geschäftsführer.

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Rechtliche Schritte werden in Krefeld vorbereitet

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Nach Angaben der HSG Krefeld Niederrhein wurde dafür ein juristisches Kompetenzteam zusammengestellt. Geschäftsführer André Schicks erklärt, es gehe dem Verein nach eigener Darstellung in erster Linie nicht darum, in die 2. Liga zurückzukehren, sondern möglichen Schaden vom Verein abzuwenden. Die HSG verweist dabei auch auf gesetzliche Pflichten der Geschäftsführung. Wie das Verfahren ausgeht und ob es tatsächlich zu einer neuen Bewertung kommt, ist derzeit noch offen. Klar ist bislang nur, dass die Angelegenheit aus Sicht der HSG Krefeld Niederrhein weiter geprüft wird.

„Es geht uns primär nicht darum, in die 2. Liga zurückzukehren, sondern den potenziellen Schaden von uns abzuwenden. Dafür haben wir ein juristisches Kompetenzteam zusammengestellt, das die Angelegenheit für uns begleiten und eine Klage vorbereiten wird“ - André Schicks, Geschäftsführer.

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