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HSG Krefeld löst Vertrag mit Justin Müller auf
© HSG Krefeld Niederrhein
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HSG Krefeld löst Vertrag mit Justin Müller auf

Die HSG Krefeld Niederrhein muss den nächsten Rückschlag verkraften. Neuzugang Justin Müller verlässt den Verein noch vor dem Saisonstart wieder.

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HSG Krefeld verliert Neuzugang vor Saisonstart

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Die HSG Krefeld Niederrhein muss nach dem Abstieg aus der 2. Handball-Bundesliga den nächsten Rückschlag hinnehmen. Neuzugang Justin Müller wird in der kommenden Saison doch nicht für die Eagles spielen. Der 30-Jährige hat um die Auflösung seines Vertrags gebeten. Wie der Verein mitteilt, wechselt Müller zum Schweizer Erstligisten HC Kriens-Luzern. Dort bietet sich für ihn die Möglichkeit, in der EHF Champions League zu spielen.

Nach Vereinsangaben haben sich alle Beteiligten nach Gesprächen auf eine Vertragsauflösung verständigt. Müller war erst vor wenigen Wochen als Neuzugang für die kommende Saison vorgestellt worden. Damals hatte die HSG seinen Wechsel vom Bundesligisten HSG Wetzlar bekanntgegeben. Die Verpflichtung galt nach Vereinsangaben unabhängig von der künftigen Ligazugehörigkeit. Für die HSG ist der kurzfristige Abgang deshalb ein spürbarer Einschnitt in der Kaderplanung.

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Wechsel in die Schweiz trotz Plänen für den Niederrhein

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Nach Angaben des Vereins hatte sich Justin Müller ursprünglich auch aus privaten Gründen für einen Wechsel nach Krefeld entschieden. Gemeinsam mit seiner Familie wollte er zurück in die Heimatregion nahe Düsseldorf. Laut HSG war der Umzug bereits vorbereitet. Im Gespräch mit dem Verein habe Müller betont, dass seine Entscheidung nichts mit dem Abstieg der Eagles zu tun habe. Ausschlaggebend sei vielmehr die sportliche Chance in der Schweiz gewesen.

Der HC Kriens-Luzern ist nach Vereinsangaben für Müller vor allem wegen der Perspektive auf die Champions League interessant. Dazu kommt nach seinen Worten ein Gesamtpaket, das ihn überzeugt habe. Die HSG zeigt nach eigener Darstellung Verständnis für den Schritt. Gleichzeitig ist klar, dass der Verein kurzfristig auf einer wichtigen Position umplanen muss. Vor allem im Rückraum hinterlässt der Abgang eine große Lücke.

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Verein sieht große Lücke im Kader

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HSG-Geschäftsführer André Schicks spricht von gemischten Gefühlen. Einerseits sei der Verein enttäuscht, weil ein großer Teil der Planungen für die neue Saison auf Justin Müller ausgerichtet gewesen sei. Andererseits habe man Verständnis für den Wunsch des Spielmachers, diese besondere sportliche Herausforderung anzunehmen. Nach Angaben der HSG hat Müller dem Verein klar gesagt, dass seine Entscheidung nicht mit der sportlichen Lage in Krefeld zusammenhängt.

„Auf der einen Seite sind wir sehr enttäuscht, weil ein Großteil unserer Planungen für die neue Saison auf Justin ausgerichtet war. Auf der anderen Seite haben wir Verständnis für seinen Wunsch, diese außergewöhnliche sportliche Herausforderung mit der Perspektive auf die Champions League anzunehmen.“ - André Schicks, Geschäftsführer der HSG Krefeld Niederrhein

Trotz der Lücke im Kader hält die HSG an ihrem sportlichen Ziel fest. Der Verein will die Position nach eigenen Angaben qualitativ hochwertig neu besetzen. Unverändert bleibt auch das Ziel für die neue Saison in der 3. Liga. Die Eagles wollen den direkten Wiederaufstieg in die 2. Handball-Bundesliga schaffen.

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Nach dem Abstieg bleibt der Wiederaufstieg das Ziel

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Für die HSG kommt die Nachricht in einer ohnehin schwierigen Phase. Erst vor kurzem mussten die Eagles den Abstieg aus der 2. Handball-Bundesliga verarbeiten. Schon zuvor hatte der Verein öffentlich gemacht, dass er in den entscheidenden Wochen der Saison unter Druck stand. Nun muss die Mannschaft auch personell neu planen. Am klar formulierten Anspruch ändert das nach Vereinsangaben aber nichts. Die HSG richtet den Blick weiter auf den direkten Wiederaufstieg.

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