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Haushaltsloch wächst: So plant Krefeld weiter zu bauen
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Haushaltsloch wächst: So plant Krefeld weiter zu bauen

Kaum Geld, aber großer Investitionsdruck: Die Stadt Krefeld stellt ihren neuen Wirtschaftsplan vor und erklärt, welche Bauprojekte Priorität haben.

Veröffentlicht: Dienstag, 20.01.2026 05:03

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Die Stadt Krefeld steht vor einer großen Herausforderung: Die finanziellen Spielräume werden immer kleiner, doch ein Investitionsstopp ist keine Option. Allein schon deshalb, weil die Stadt verpflichtet ist, ihre Gebäude instand zu halten. Das Zentrale Gebäudemanagement hat nun einen neuen Wirtschaftsplan vorgestellt, der zeigt, welche Bauvorhaben in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen und wie mit den wachsenden Haushaltslöchern umgegangen werden kann.

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Prioritäten statt neuer Projekte

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Bau- und Planungsdezernent Marcus Beyer hält den Kurs für machbar. Entscheidend sei, jetzt klare Prioritäten zu setzen. Im Fokus stehen vor allem Projekte, die planerisch weit fortgeschritten sind oder vertraglich umgesetzt werden müssen. Gleichzeitig sucht die Stadt nach Einsparpotenzialen. Alles, was darüber hinausgeht, soll politisch neu diskutiert und bewertet werden.

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Diese Bauvorhaben bleiben wichtig

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An mehreren Großprojekten will die Stadt festhalten. Dazu zählen der Neubau der Rheinlandhallen, die Sanierung des Theaters und des Kesselhauses. Besonders hohe Priorität haben außerdem Investitionen in Kitas, Schulen und Feuerwachen sowie Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz. Die finanzielle Lage ist dabei kein Krefelder Sonderfall: Laut Deutschem Städtetag haben die Kommunen in Deutschland 2025 insgesamt ein Defizit von rund 31 Milliarden Euro erwirtschaftet. 2022 gab es noch ein leichtes Plus.

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