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Hausdurchsuchung bei Wildtierhilfe in Nettetal
© Welle Niederrhein | Wildgehge Süchtelner Höhen
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Hausdurchsuchung bei Wildtierhilfe in Nettetal

Der Bund für Natur und Umweltschutz übt scharfe Kritik am Kreis Viersen. Hintergrund ist eine Hausdurchsuchung bei der Wildtierhilfe "Fell und Federn" in Nettetal. Die untere Naturschutzbehörde und das Kreis-Veterinäramt hatten den Tierschützern vorgeworfen, Wildtiere unerlaubt aufgenommen zu haben.

Veröffentlicht: Donnerstag, 18.03.2021 13:54

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Mit der Hausdurchsuchung kriminalisiere der Kreis Viersen die gesamte Arbeit von ehrenamtlichen Tierschützern, sagt der BUND. Laut der Kreisverwaltung habe das Amtsgericht Viersen nach einer Anzeige einer Bürgerin die Hausdurchsuchung angeordnet. Die Kreis-Mitarbeiter hätten dann mehrere Wild- und Haustiere vorgefunden, wobei die Haltungsbedingungen nicht immer den Vorgaben entsprachen, heißt es. Konkret konnte der Kreis das aber nicht erklären. Die Wildtiere wurden jetzt überwiegend ausgewildert. Die Wildtierorganisation Fell und Federn hat nun einen Anwalt eingeschaltet - aktuell dürfen die Tierschützer keine Hilfe mehr anbieten, heißt es.

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