
Hausarztversorgung am Niederrhein stabil
Die Hausarztversorgung am Niederrhein ist aktuell gesichert. Mit Blick auf viele Ruhestände wächst aber die Sorge um die Zukunft.
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Krefeld leicht über dem Soll
Die hausärztliche Versorgung am Niederrhein ist laut Kassenärztlicher Vereinigung Nordrhein aktuell stabil. Auf Welle Niederrhein-Anfrage heißt es, dass Krefeld leicht über dem rechnerischen Soll liegt. Auch im Kreis Viersen gibt es keine offizielle Unterversorgung. Damit ist die Lage in der Region zurzeit gesichert. Unterschiede zeigen sich aber je nach Ort.
Unterschiede im Kreis Viersen
Im Kreis Viersen ist das Bild nicht überall gleich. In Schwalmtal liegt die Versorgung etwas über dem Soll, in Tönisvorst etwas darunter. Eine offizielle Unterversorgung gibt es laut KVNO aber in keiner Kommune. Trotzdem zeigt sich, dass einzelne Orte unterschiedlich gut aufgestellt sind. Das könnte in den kommenden Jahren wichtiger werden.
Sorge wegen Ruheständen
Die KVNO blickt vor allem mit Sorge auf die Zukunft. Viele Hausärztinnen und Hausärzte werden in den nächsten Jahren in Rente gehen. Hoffnung liegt auf der Landarztquote. Die ersten Mediziner aus dem Programm werden ihre Weiterbildung aber frühestens 2031 abschließen. Eine schnelle Entlastung ist deshalb nicht zu erwarten.