
Haftbefehle im Kreis Viersen vollstreckt
Im Kreis Viersen sind am Wochenende (07.08-09.08.) zwei gesuchte Reisende kontrolliert worden. Beide zahlten Geldstrafen und mussten nicht ins Gefängnis.
Veröffentlicht:
Am Freitagnachmittag, 7. August 2026, kontrollierte die Bundespolizei an der Anschlussstelle Kaldenkirchen Süd eine 29-jährige Ukrainerin. Sie war als Beifahrerin in einem in Bulgarien zugelassenen Auto aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist. Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass gegen die Frau ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin vorlag. Sie wurde wegen Diebstahls gesucht. Die 29-Jährige zahlte bei der Bundespolizei eine Geldstrafe in Höhe von 600 Euro. Damit konnte sie eine drohende 40-tägige Haftstrafe abwenden. Anschließend durfte sie weiterreisen.
Geldstrafe im Bundespolizeirevier Kempen
Ein weiterer Fall ereignete sich am Sonntagmittag, 9. August 2026. Ein 51-jähriger Pole war als Fahrgast im Regionalexpress 13 aus den Niederlanden nach Deutschland unterwegs. Nach Angaben der Bundespolizei wurde er wegen Beleidigung von der Staatsanwaltschaft Wuppertal gesucht. Der Mann zahlte im Bundespolizeirevier Kempen eine Geldstrafe in Höhe von 1.500 Euro. Auch er musste deshalb nicht ins Gefängnis. Die drohende Haftstrafe hätte 15 Tage betragen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der 51-Jährige seine Reise fortsetzen.