
Härtere Strafen für Verkehrssünder
Die Städte und Gemeinden am Niederrhein können in diesem Jahr mit höheren Bußgeldeinnahmen rechnen. Bestimmte Verstöße werden härter bestraft - zum Beispiel das Parken in zweiter Reihe.
Veröffentlicht: Montag, 06.01.2020 04:52
Parken in zweiter Reihe war bisher auch schon verboten - häufig wurde aber ein Auge zugedrückt. Besonders da, wo viele Geschäfte sind. Im Fall des Falles gab es bisher ein Verwarngeld von 15 Euro. In Zukunft werden saftige 55 Euro fällig - bei Behinderung sogar 70 Euro Bußgeld plus ein Punkt in Flensburg. Die Kommunen bei uns kassieren große Summen durch Verstöße im ruhenden Verkehr, zu dem auch das Falschparken gehört. Krefeld hat im Jahr 2018 mehr als 2,2 Millionen Euro eingenommen. In Viersen kam eine halbe Million Euro zusammen.