
Grünes Licht: Ausbau der A57 bei Krefeld bringt Entlastung
Der Ausbau der A57 bei Krefeld sorgt für Entlastung in Oppum, Gartenstadt und Bockum. Jan Dieren fordert bessere Zugverbindungen und mehr Mittel für kommunale Straßen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 04.12.2025 09:28
Der weitere Ausbau der A57 zwischen Krefeld-Oppum und Gartenstadt sorgt für wichtige Entlastung. Das betont der Krefelder SPD-Bundestagsabgeordnete Jan Dieren. Auf diesem Abschnitt stehen Pendler nahezu täglich im Stau. Der Ausbau soll besonders die Wohngebiete in Oppum, Gartenstadt und Bockum entlasten, wo es immer wieder zu Rückstaus kommt.
Forderungen für bessere Infrastruktur
Neben dem Autobahnausbau fordert Jan Dieren auch:
- Bessere Zugverbindungen am linken Niederrhein, um den öffentlichen Nahverkehr zu stärken.
- Mehr Unterstützung für kommunale Straßen durch Bundesmittel, damit auch lokale Verkehrswege profitieren.
Der Bund hatte Anfang der Woche grünes Licht für den weiteren Ausbau der A57 gegeben. Das Projekt stand kurzzeitig wegen finanzieller Engpässe auf der Kippe.
Reaktionen von CDU und SPD
Auch Bundestagsabgeordneter der CDU Ansgar Heveling begrüßt die Freigabe des Ausbaus. Er sagt:
Es ist eine gute Nachricht, dass es mit dem Ausbau der A 57 weitergeht. Die Autobahn ist eine wichtige Verkehrsachse am Niederrhein und wird nun Stück für Stück weiter ausgebaut. Das wird helfen, Staus zu vermeiden.
Zugleich macht der Abgeordnete deutlich, dass an der A57 weiterhin großer Handlungsbedarf besteht. Im Bundesverkehrswegeplan sind für diesen Bereich weitere Sanierungs- und Erhaltungsarbeiten vorgesehen, die für Sicherheit und Leistungsfähigkeit der Strecke wichtig bleiben. Dazu zählen vor allem Arbeiten an Fahrbahn und Lärmschutz, die in den nächsten Jahren anstehen. „Diese Projekte sind gesetzt – nun kommt es darauf an, sie aufmerksam zu begleiten. Dafür braucht es ein abgestimmtes Vorgehen zwischen Bund, Land und den Kreisen am Niederrhein.“
Die Krefelder FDP fordert mit Blick auf den geplanten Ausbau der A57 ein klares Konzept für die erwarteten Umgehungsverkehre. Ratsherr Joachim C. Heitmann warnt, dass während der Bauphase trotz sinkender Staus auf der Autobahn mehr Verkehr durch die Stadt rollen könnte. Dafür gebe es bislang keine erkennbare Planung der Verwaltung. Heitmann zeigt sich jedoch zuversichtlich, dass der zuständige Beigeordnete Marcus Beyer dem Planungsausschuss rechtzeitig ein entsprechendes Konzept vorlegen wird.
Zudem wünscht sich die FDP, dass Krefeld von den angekündigten Bundes- und Landesmitteln aus dem Sondervermögen profitiert – vor allem, um jene Straßen zu stärken, die während der Bauarbeiten der A57 besonders stark vom Umleitungsverkehr betroffen sein werden.