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Grüne wollen gegen Surfpark stimmen
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Grüne wollen gegen Surfpark stimmen

Das Thema Surfpark kocht seit ein paar Tagen wieder in Krefeld hoch. Das geplante Projekt am Elfrather See soll nämlich diese Woche noch eine wichtige politische Hürde nehmen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 19.01.2022 05:19

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Die Grünen haben jetzt angekündigt, mit Nein zu stimmen. Nach Prüfung der Gutachten sei die Ratsfraktion zum Entschluss gekommen, dass die Nachteile überwiegen würden. Aber die Grünen sagen auch: Es wäre nicht alles schlecht an dem Großprojekt. Es wäre ein Leuchtturmprojekt und würde den Ruf Krefelds verstärken, heißt es von der Fraktion. Aber trotzdem: Der enorme Energiebedarf oder auch ein erhöhtes Verkehrsaufkommen würden gegen den Surfpark sprechen. Auch die Unklarheiten zum Betreibermodell sehen die Grünen kritisch.

Am Donnerstagabend (20.01.) stimmt der Rat in einer Sondersitzung darüber ab, ob die Unterlagen offengelegt werden. Sollte das beschlossen werden, hätten die Krefelder sechs Wochen Zeit, um Einwände einzureichen. Neben den Grünen werden sich auch die Linke und die UWG gegen die Offenlag und somit gegen den Surfpark positionieren.

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Stadt nennt Giftmüll-Verdacht "haltlos"

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"Die Vorwürfe sind haltlos". Mit diesen Worten verteidigt sich die Stadt Krefeld gegen Kritiker des geplanten Surfparks am Elfrather See. Unter anderem die Ratsfraktionen von UWG und der Linke werfen der Stadt vor, Probebohrungen ungenau veranlasst zu haben. Auch über giftige Stoffe unterhalb der Baufläche hat es Spekulationen gegeben. Die Stadt habe weder Tatsachen verschwiegen noch vertuscht, heißt es aus dem Rathaus. Betondeckel oder ein Giftdepot gebe es am Elfrather See auch nicht. Aber: Das Bauland sei in den 80ern in eine Liste von altlastverdächtigen Flächen aufgenommen worden. Denn hier waren ausgekieste Flächen unter anderem mit Bauschutt aufgefüllt worden. Über giftige Abfälle sei aber nichts bekannt, heißt es.

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