
Grotenburgsanierung teurer als geplant
Die Stadt Krefeld muss für die Sanierung der maroden Grotenburg deutlich mehr Geld in die Hand nehmen als ursprünglich geplant. Bei der Sanierung wären viele Kleinigkeiten aufgefallen, die zuvor nicht bekannt waren, so das zuständige Planungsbüro.
Veröffentlicht: Dienstag, 01.12.2020 04:24
Dadurch ergeben sich zusätzliche Kosten von rund sechs Millionen Euro. Das könnte auch Auswirkungen auf den Saisonsstart im nächsten Jahr haben. Mehr Platz für Rollstuhlfahrer oder eine Verlegung der Stehplätze für die Gäste auf die Westtribüne - diese Veränderungen waren vor Sanierungsbeginn noch nicht absehbar, so die Stadt. Jetzt kosten sie aber rund 3,7 Millionen Euro zusätzlich. Weitere 1,5 Millionen Euro will die Stadt für die Beseitigung von Schönheitsfehlern ausgeben, etwa das Austauschen maroder Türen oder neue Farbe an den Wänden. Dadurch könnten sich die Arbeiten deutlich verzögern, so das Planungsbüro. Möglicherweise könnten dann die ersten Spiele der neuen Saison weiterhin woanders ausgetragen werden. Auch ein Spielbetrieb auf der Baustelle wäre denkbar.