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Großbrand Krefeld: Umweltbehörde ermittelt
© NSN Krefeld
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Großbrand Krefeld: Umweltbehörde ermittelt

Nach dem Großbrand im Krefelder Hafen ermittelt die Umweltstaatsanwaltschaft. Der BUND erhebt schwere Vorwürfe gegen den Betrieb und die Feuerwehr.

Veröffentlicht: Freitag, 16.01.2026 10:59

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Nach dem Großbrand bei der Firma Innovative Metal Recycling im Krefelder Hafen ermittelt nun die Umweltstaatsanwaltschaft Dortmund. Dies bestätigte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie die Kreisgruppe Krefeld. Die Krefelder Polizei hat ihre Ermittlungen hingegen eingestellt.

Der BUND erhebt schwere Vorwürfe, darunter:

  • Unerlaubter Umgang mit Abfällen und gefährlichen Stoffen
  • Schwere Gefährdung durch das Freisetzen von Giften

Im Fokus steht die Frage, ob der Betrieb alle gesetzlichen Vorschriften eingehalten hat. Auch die Feuerwehr Krefeld steht in der Kritik. Der BUND zweifelt bsp. die Angaben der Feuerwehr an. Diese hatte mitgeteilt, dass bei den Messungen keine gesundheitsgefährdenden Schadstoffkonzentrationen festgestellt wurden. Umweltschützer befürchten zudem, das Schadstoffe u.a. ins Hafenbecken gespült worden sein könnten.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft dauern an. Ein Ergebnis liegt bislang nicht vor. Der Brand ereignete sich Ende Dezember, als rund 800 Tonnen Metall auf dem Gelände des Recyclingunternehmens in Flammen standen. Der Löscheinsatz dauerte den gesamten Tag.

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