
Greta-Prozess wird fortgesetzt
Am Landgericht Mönchengladbach wird am Nachmittag der Prozess um den Tod des Kita-Kindes Greta aus Viersen fortgesetzt. Die 25-jährige Angeklagte soll ein weiteres Kind aus Tönisvorst beinahe tödlich verletzt haben. Das drei Jahre alte Mädchen mit angeborenem Herzfehler hatte im Oktober 2019 in der Kita das Bewusstsein verloren.
Veröffentlicht: Montag, 04.01.2021 05:33
Der angeklagten Erzieherin wird vorgeworfen, dass sie dem dreijährigen Mädchen im Dienst in der Kita in Tönisvorst den Brustkorb so lange zusammengedrückt hat, bis es schließlich blau anlief und leblos da lag. Das Kind konnte allerdings gerettet werden - anders als im Fall Greta. Das Kind aus Viersen soll nach einer Attacke der Angeklagten im April gestorben sein. Die 25-Jährige bestreitet bislang alle Vorwürfe. Laut Staatsanwaltschaft kommt aber nur sie als Täterin infrage. Im Falle einer Verurteilung muss sie mit einer lebenslangen Gefängnisstrafe rechnen.