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Geständnis bei Krefelder New Yorker-Prozess
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Geständnis bei Krefelder New Yorker-Prozess

Am Donnerstag (20. November) hat der Angeklagte die Tat gestanden. Ihm wird vorgeworfen im Mai seine Chefin mit einem Messer getötet zu haben.

Veröffentlicht: Donnerstag, 20.11.2025 13:26

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In der Krefelder Filiale einer Modekette wurde eine 41-jährige Filialleiterin am 7. Mai 2025 erstochen. Jetzt hat ein 25-jähriger Mitarbeiter die Tat vor Gericht gestanden.

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Motiv: Mobbing

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Der Angeklagte sagte aus, dass er sich von der Frau gemobbt gefühlt habe. Am Tattag habe er ein Messer mitgenommen und die Tür zum Büro zugehalten, als seine Chefin flüchten wollte. Nach der Tat verließ er das Gebäude durch einen Hinterausgang, kurze Zeit später wurde er festgenommen.

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Psychische Krankheit und Prozess

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Ein Gutachter bewertete den Mann als psychisch schwer krank und möglicherweise schuldunfähig zum Tatzeitpunkt. Ihm droht daher im Sicherungsverfahren die dauerhafte Unterbringung in einer geschlossenen Psychiatrie.

Der Mitarbeiter hatte erst drei Monate zuvor auf Minijobbasis in der Filiale begonnen. Die Modekette „New Yorker“ äußerte sich nach der Tat tief erschüttert. Der Prozess wird am kommenden Mittwoch (26. November) fortgesetzt.

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