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Geldstrafe wegen Volksverhetzung
© Welle Niederrhein | Das Gerichtsgebäude in Krefeld
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Geldstrafe wegen Volksverhetzung

Ein 42-jähriger Mann aus Willich ist wegen Volksverhetzung verurteilt worden. Der Impfskeptiker hatte auf Facebook seine Situation als Ungeimpfter mit der Judenverfolgung im Dritten Reich verglichen. Vor dem Krefelder Amtsgericht sagte der Angeklagte, es sei nicht seine Absicht gewesen, Juden zu beleidigen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 21.10.2021 03:04

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"Früher hat man Leuten einen Judenstern an die Brust geheftet und demnächst bekommst du einen Ausweis, ob du geimpft bist!". Unter anderem das stand in dem inzwischen gelöschten Facebook-Post. Der Angkelagte leugnete nicht, das geschrieben zu haben. Er habe er aber nicht den Holocaust leugnen, sondern vielmehr vor der Ausgrenzung Ungeimpfter warnen wollen. Die Richterein wertete das als Verharmlosung der Nazi-Gräueltaten. Der Willicher soll nun 750 Euro Geldstrafe zahlen. Gegen das Urteil kann er noch Berufung einlegen.

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