
Gegenseitige Vorwürfe nach Klimaprotest
Nach den Klimaprotesten in Viersen und im Rheinischen Braunkohlerevier machen sich Aktivisten und Polizei gegenseitig schwere Vorwürfe. Beamte seien im Tagebau Garzweiler massiv angegangen und überrannt worden, sagt die zuständige Polizei Aachen. 16 Beamte wurden demnach verletzt.
Veröffentlicht: Donnerstag, 27.06.2019 05:06
Das Aktionsbündnis "Ende Gelände" spricht dagegen von Polizeiwillkür. Laut "Ende Gelände" gab es insgesamt fünf Aktivistendie durch massive Polizeigewalt verletzt wurden. Sie hätten Brüche und Gehirnerschütterungen erlitten. Außerdem seien mehrere Aktivisten durch Schlagstöcke, Schläge, Tritte sowie Pfefferspray verletzt worden, sagt eine Sprecherin von Ende Gelände. Mit verschiedenen Aktionen hatte die Polizei am Wochenende versucht, auch die Aktivisten aus Viersen an der Teilnahme der Demos im Rheinischen Braunkohlerevier zu hindern. Vorübergehend war ein Halteverbot für die Züge am Viersener Bahnhof eingerichtet worden.