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Für den Ernstfall: Feuerwehren können selbst warnen
© Welle Niederrhein
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Für den Ernstfall: Feuerwehren können selbst warnen

Die Information der Bevölkerung im Ernstfall. Nicht zuletzt seit der Flutkatastrophe ist genau das wieder mehr in den Fokus gerückt. Das Radio ist hier ein wichtiger und verlässlicher Partner. Deswegen haben wir unsere Technik in die Gegenwart geholt.

Veröffentlicht: Dienstag, 08.03.2022 20:06

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Im Ernstfall informiert mit Welle Niederrhein...

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...und den Feuerwehren aus Krefeld und dem Kreis Viersen

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Nach der Flutkatastrophe im Ahrtal wurde viel darüber diskutiert, wie die Bevölkerung gewarnt wurde. Funktionieren unsere Systeme so, wie sie funktionieren sollen? Wurden alle so gewarnt, wie es Protokolle vorsehen? Sind die Systeme noch zeitgemäß? All das sind Fragen, mit denen sich verschiedenste Persönlichkeiten auseinandersetzen mussten. Schnell war - auch schon in der Nacht der Flut - klar: Das Internet kann ausfallen. Wir erreichen mit den bekannten Warn-Apps wie beispielsweise NINA nicht jeden, den wir erreichen müssen. Das Radio zeigte sich dahingegen als verlässlicher und krisensicherer Partner. Wir, als Lokalsender für Krefeld und den Kreis Viersen, informieren Euch im Ernstfall und haben deswegen technisch nochmal aufgerüstet.

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Update für die Technik

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Welle Niederrhein ist als einer der wenigen Sender im Umkreis als das Modulare Warnsystem (MOWAS) angeschlossen. Das bedeutet, dass wir im Ernstfall direkt die Meldungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe erhalten. Das ermöglicht uns eine sehr schnelle Handlung und Information der betroffenen Regionen in unserem Sendegebiet. Zusätzlich bieten wir den Feuerwehren bei uns in Krefeld und dem Kreis Viersen die Möglichkeit sich direkt in unser laufendes Programm einzuschalten. Die Beamten der Feuerwehr Krefeld und der Kreisfeuerwehr Viersen können also in sekundenschnelle eine Durchsage bei uns im Programm machen und brauchen dafür unsere Hilfe nicht. Diese Anlage gibt es bei Welle Niederrhein schon seit 20 Jahren, gebraucht wurde sie glücklicherweise noch nie. Allerdings war nun ein technisches Update notwendig. Dieses wurde gemacht, um für alle Katastrophen in der Zukunft gewappnet zu sein. In der Hoffnung, dass die nicht kommen werden.

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Wie funktioniert das System?

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Im Grunde kann man sich die Anlage wie eine einfache Telefonanlage vorstellen. Die Beamten können mit jedem Telefon, auch mobil, eine Nummer anrufen. HIer werden sie aufgefordert einen bestimmten Pin einzugeben. Nach wenigen Sekunden sind die Feuerwehrmänner und -Frauen auf Sendung und können Ihre Warnmeldung und die wichtigsten Erstinformationen verbreiten. Zu hören sind diese Meldungen dann über die bekannten Frequenzen der Welle Niederrhein und selbstverständlich auch im Stream. Dieses Prozedere kann im Ernstfall unbegrenzt oft wiederholt werden.

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Wann können die Feuerwehren das nutzen?

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Im Normalfall werden wir von den Feuerwehren über Großlagen informiert. Wir haben dann direkt die Chance Euch über das Geschehnis und mögliche Verhaltensweisen zu informieren. Das geht allerdings nur dann, wenn wir auch wirklich aus dem Studio an der Rheinstraße in Krefeld senden. Das passiert in der Regel unter der Woche von 6 bis 10 und von 14 bis 18 Uhr und am Wochenende von 9 bis 14 Uhr. Zu allen anderen Zeiten wird unser Programm von den Kollegen aus Oberhausen gesteuert. Wenn es im Katastophenfall um wenige Minuten geht, sind die Beamten mit der Technik schneller. Wir können so 24 Stunden sicherstellen, dass der Niederrhein gewarnt wird.

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Für welche Fälle gilt das?

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Selbstverständlich wird das System nicht einfach so für jeden Brand genutzt. Ausschließlich dann, wenn akute Gefahr für Leib und Leben besteht. Ein Beispiel hierfür wäre ein Großbrand in einem Chemieunternehmen mit einer starken Schadstoffbelastung in der Luft - mitten in der Nacht.

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Wird das getestet?

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Ja, das System wird in regelmäßigen Abständen getestet. Es wird dazu auch einen öffentlichen Testlauf geben, über den wir Euch dann selbstverständlich informieren.


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