
Frost sorgt für neue Straßenschäden am Niederrhein
Frost und Feuchtigkeit sorgen für Straßenschäden am Niederrhein. In Krefeld wurden schon über 50 Tonnen Asphalt verbaut.
Veröffentlicht: Donnerstag, 29.01.2026 05:48
Das Winterwetter am Niederrhein hat auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Straßenschäden verursacht. Das zeigt eine Anfrage von Welle Niederrhein. Die Schäden entstehen vor allem dann, wenn Feuchtigkeit in Risse im Asphalt eindringt und sich bei Frost ausdehnt. Die Straßen platzen auf, es bilden sich Schlaglöcher.
Krefeld: Weniger Schäden als im Vorjahr
In Krefeld wurden in diesem Winter laut Kommunalbetrieb KBK bereits über 50 Tonnen Asphalt verarbeitet, um Schäden zu reparieren. Die Kosten dafür liegen bei rund 35.000 Euro. Trotz des hohen Aufwands melden die Verantwortlichen, dass bislang deutlich weniger Schäden aufgetreten sind als im vergangenen Winter.
Grefrath besonders betroffen
Anders sieht die Lage in Grefrath aus. Dort werden aktuell vermehrt Straßenschäden gemeldet, vor allem auf der Landesstraße L39. Der Zustand der Straße war bereits vor dem Winter schlecht, durch Frost und Nässe haben sich die Schäden weiter verschärft. Aus Sicherheitsgründen wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit dort von 70 auf 30 km/h reduziert.
Winter noch nicht vorbei
Die übrigen Kommunen am Niederrhein melden bislang keine außergewöhnlich starken Schäden. Aus Brüggen heißt es jedoch, dass erfahrungsgemäß die meisten Straßenschäden erst gegen Ende des Winters auftreten. Viele Städte und Gemeinden bieten die Möglichkeit, Schäden unkompliziert online bei der jeweiligen Kommune zu melden.