
FDP beantragt Entwicklung einer Krefeld-App
Die FDP Krefeld beantragt die Entwicklung einer zentralen Service-App, die städtische, wirtschaftliche und kulturelle Angebote bündelt.
Veröffentlicht: Donnerstag, 20.11.2025 12:06
Die FDP-Ratsgruppe will Krefeld digital neu aufstellen und beantragt in der Ratssitzung am 20. November die Entwicklung einer zentralen, barrierefreien Service-App. Die Verwaltung soll ein entsprechendes Konzept erarbeiten, das langfristig alle wichtigen digitalen Angebote der Stadt bündelt.
Viele Dienste – zu viele Zugänge
Nach Einschätzung der FDP müssen Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Gäste bislang mehrere Apps, Websites und Plattformen parallel nutzen. Eine einzige App mit allen relevanten Funktionen würde die digitale Stadt deutlich übersichtlicher machen und den Service verbessern.
Über eine zentrale Oberfläche sollen sowohl städtische als auch nicht-städtische Angebote erreichbar sein – darunter Vereine, Sport, Kultur, Tourismus und Aktivitäten. Die Krefeld-App solle damit zum „täglichen digitalen Begleiter“ werden.
Vorbild Ahaus: „Super App“ mit hoher Reichweite
Zur Begründung verweist die FDP auf die sogenannte Super-App der Stadt Ahaus. Dort nutzen laut Stadtverwaltung „praktisch alle“ der rund 40.000 Einwohnerinnen und Einwohner die digitale ID. Die Downloadzahlen liegen bei mehr als 5.000 Android- und rund 4.000 iOS-Installationen, was je nach Annahme einer Nutzungsquote von 15 bis 25 Prozent entspricht – zusätzlich zu Gästen und Menschen aus dem Umland.
Aus Sicht der FDP zeigt das Modell, wie stark ein einziger, leicht auffindbarer digitaler Einstiegspunkt wirken kann.