
Fast drei Millionen Euro für neues HSNR-Projekt
Die Hochschule Niederrhein bekommt fast drei Millionen Euro für ihr Projekt „CampusMobil“. Studierende sollen dabei Lösungen für gesellschaftliche Probleme entwickeln.
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Förderung für Projekt an der Hochschule Niederrhein
Die Hochschule Niederrhein bekommt für ihr Projekt „CampusMobil“ rund 2,9 Millionen Euro Fördergeld. Das Vorhaben ist auf vier Jahre angelegt und ist laut Hochschule am 1. Juli 2026 gestartet. Mit dem Projekt will die Hochschule Studierende zu gesellschaftlichem und verantwortungsvollem Handeln befähigen. Ziel ist es, dass sie Problemlösestrategien für konkrete Herausforderungen entwickeln. Die Hochschule spricht davon, den Lernort stärker nach draußen in die Gesellschaft zu verlagern.
Bürger sollen stärker eingebunden werden
Nach Angaben der Hochschule sollen bei „CampusMobil“ auch Menschen einbezogen werden, die bislang kaum Kontakt zu Hochschulen hatten. Forschung, Lehre und gesellschaftliches Engagement sollen dadurch enger miteinander verknüpft werden. Für die praktische Umsetzung sind unter anderem ein Pop-up-Stand, eine Virtual-Reality-Umgebung und ein sogenannter „Science Truck“ geplant. Dieser mobile Ort soll als gemeinsame Arbeitsfläche für Studierende und Bürgerinnen und Bürger dienen. Die Ergebnisse aus den Projekten sollen später wieder in die Gesellschaft zurückfließen.
„Die Förderung gibt uns die Möglichkeit, Lehre, Forschung und gesellschaftliches Engagement noch enger miteinander zu verknüpfen.“ - Professor Dr. Alexander Rachmann, Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen.
Zwei Pilotthemen zum Start ausgewählt
Zum Start setzt die Hochschule auf zwei Themen, die viele Menschen im Alltag betreffen. Ein Pilotthema befasst sich mit den Herausforderungen der Digitalisierung an Schulen. Das zweite Thema stellt die innerstädtische Mobilität in den Mittelpunkt. Zunächst sind die Fachbereiche Ingenieurswissenschaften und Informatik sowie Wirtschaftsingenieurwesen beteiligt. Langfristig sollen nach Angaben der Hochschule aber alle Fachbereiche und Studiengänge eingebunden werden.