
Fall Ewa M. in Vorst: Wer kennt diesen Mann?
Nach dem Messerangriff auf Ewa M. bei Vorst sucht die Polizei einen möglichen Zeugen. Für Hinweise zur Aufklärung der Tat sind 5.000 Euro ausgesetzt.
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Messerangriff bei Vorst: Polizei ermittelt weiter
Die Polizei sucht in einem ungeklärten Fall aus dem Jahr 1990 nach einem möglichen Zeugen. Die damals 18-jährige Ewa M. war am Abend des 12. August auf dem Heimweg von Krefeld nach Vorst. Kurz vor dem Ortseingang zog ein unbekannter Mann sie in einen Graben, drohte ihr mit Vergewaltigung und stach mehrfach auf sie ein. Ein Fahrradfahrer fand die schwer verletzte junge Frau etwa eine halbe Stunde später. Eine Notoperation rettete ihr das Leben.
Polizei sucht Mann, dem Ewa M. vor der Tat begegnete
Nach Angaben der Ermittler begegnete Ewa M. etwa acht bis zehn Gehminuten vor dem Ortseingang von Vorst einem Mann. Er kam ihr zu Fuß aus Richtung Vorst entgegen und könnte etwas beobachtet haben. Zum Tatzeitpunkt soll er etwa 20 bis 25 Jahre alt, sehr schlank und zwischen 1,75 und 1,85 Meter groß gewesen sein. Er hatte helle, kinnlange Haare, die ihm ins Gesicht fielen. Ewa M. beschrieb außerdem eine hellblaue Jeans, ein weißes T-Shirt mit breiten hellblauen Streifen und weiße Schuhe mit dunklen Streifen an der Seite.
Cold Case aus Vorst: DNA-Spur bislang ohne Treffer
Die Ermittler und die Staatsanwaltschaft Krefeld untersuchten den Fall bereits 2001 erneut. Dabei konnte das Landeskriminalamt NRW ein DNA-Profil einer unbekannten männlichen Person sichern. Bis heute konnte dieses Profil keinem Mann zugeordnet werden. Bekannte Kontaktpersonen von Ewa M. konnten die Ermittler nach eigenen Angaben ausschließen. Nun hoffen sie auf neue Hinweise zu dem Mann, dem Ewa M. vor der Tat begegnete.
Hinweise zum Fall Ewa M. bei Vorst
Die Polizei bittet besonders Menschen um Hinweise, die am Abend des 12. August 1990 auf der Landstraße L 475 unterwegs waren. Auch spätere Aussagen über die Tat oder Erinnerungen, die zunächst unwichtig erscheinen, können gemeldet werden. Hinweise nimmt die Polizei unter 02161 290 und per E-Mail an mk.vorst.Moenchengladbach@polizei.nrw.de entgegen. Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat und zur Ermittlung des Täters führen, hat die Staatsanwaltschaft Krefeld 5.000 Euro Belohnung ausgesetzt.