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Ex-Mitarbeiter aus Viersener Sozialamt verurteilt
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Ex-Mitarbeiter aus Viersener Sozialamt verurteilt

Ein früherer Mitarbeiter des Viersener Sozialamts ist wegen schweren Betrugs verurteilt worden. Das Landgericht Mönchengladbach verhängte vier Jahre und acht Monate Haft.

Veröffentlicht: Mittwoch, 20.05.2026 05:50

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Urteil am Landgericht Mönchengladbach

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Ein ehemaliger Mitarbeiter des Viersener Sozialamts ist vor dem Landgericht Mönchengladbach wegen schweren Betrugs zu vier Jahren und acht Monaten Gefängnis verurteilt worden. Nach den vorliegenden Informationen handelt es sich um einen 50-jährigen Mann aus Wegberg. Er soll zwischen 2020 und 2024 als Sachbearbeiter im Sozialamt gearbeitet haben. In dieser Zeit habe er systematisch Geld veruntreut. Das Gericht sah es demnach als erwiesen an, dass der Mann über Jahre hinweg Fördergelder auf betrügerische Weise abgezweigt hat.

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Förderanträge selbst erfunden

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Der Mann war laut den Angaben für Fördergelder an Arbeitgeber zuständig, die Menschen mit Behinderung beschäftigen. Die Anträge auf diese Gelder soll er selbst erfunden haben. Teilweise habe er dafür echte Firmennamen genutzt. Anschließend seien die Gelder auf ein eigenes Konto des Mannes überwiesen worden. Die Rede ist von mehr als 30 Betrugsfällen und von einem Schaden von mindestens einer halben Million Euro.

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Fall durch Kollegin aufgefallen

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Aufgedeckt wurde der Fall offenbar durch eine Kollegin. Ihr war nach den vorliegenden Informationen eine Auszahlung verdächtig vorgekommen. Dadurch kamen die mutmaßlichen Unregelmäßigkeiten ins Rollen. Die Ermittlungen führten schließlich zu dem Verfahren vor dem Landgericht Mönchengladbach.

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