
Ex-KEV-Boss soll 643 Mio. Euro erstatten
Gegen den ehemaligen Gesellschafter der Krefeld Pinguine, Wolfgang Schulz, wird ermittelt. Ihm wird vorgeworfen, vor dem Verkauf seiner Firmen-Holding die Umsatz- und Gewinnzahlen geschönt zu haben.
Veröffentlicht: Freitag, 17.04.2020 14:38
Der Krefelder Unternehmer hatte vor rund drei Jahren seine Holding an eine Gesellschaft des US-Milliardärs Warren Buffett verkauft - für rund 800 Millionen Euro. Dieser Deal wird aber mittlerweile von den Behörden in den USA und auch in Deutschland untersucht. Denn möglicherweise wurde der wahre Wert der Krefelder Firmengruppe geschönt und so zu teuer verkauft. In einem US-Schiedsverfahren wurde bereits entschieden, dass Schulz falsch gehandelt habe. Er soll nun 643 Millionen Euro zurückzahlen - das schreibt die "New York Times". Schulz und seine Anwälte dementieren den Vorwurf und wollen das Ergebnis des US-Schiedsverfahrens prüfen.