Anzeige
Erste Schule im Kreis Viersen wird Schutzort
© Kreis Viersen
Teilen: mail

Erste Schule im Kreis Viersen wird Schutzort

Das Förderzentrum Ost ist jetzt Teil des kreisweiten Projekts „gemeinsamSICHER“, wie die Kreisverwaltung mitteilt.

Veröffentlicht: Freitag, 16.01.2026 09:30

Anzeige

Der Schutzort-Aufkleber wurde an den Standorten des Förderzentrums Ost in Viersen und Kempen angebracht. Der Schulstandort in Willich soll in Kürze ebenfalls als Schutzort gekennzeichnet werden.

Anzeige

Hilfe im Alltag – schnell und unkompliziert

Anzeige

Schutzorte sind öffentliche Einrichtungen, die Kindern und Jugendlichen in schwierigen Situationen niedrigschwellige Hilfe anbieten. Dazu gehören zum Beispiel Unterstützung nach einem Sturz auf dem Heimweg, Hilfe bei einem verpassten Bus oder auch ein offenes Ohr bei psychosozialen Problemen. Die Schutzorte sind gut erreichbar, tagsüber geöffnet und mit entsprechend geschultem Personal besetzt.

Im Kreis Viersen gibt es inzwischen rund 150 Schutzorte. Dazu zählen unter anderem Arztpraxen, Kitas, Jugendzentren, Bibliotheken – und nun erstmals auch eine Schule.

Anzeige

Teil des Projekts „gemeinsamSICHER“

Anzeige

Seit dem Start des Projekts arbeiten Gesundheitsamt und Jugendamt des Kreises Viersen eng mit Kommunen, sozialen Einrichtungen und Bildungsträgern zusammen. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen ein verlässliches Netz an Anlaufstellen zu bieten und gleichzeitig Zivilcourage und Solidarität zu stärken.

Landrat Bennet Gielen betont, dass Sicherheit und Unterstützung für junge Menschen eine gemeinsame Aufgabe von Schule, Verwaltung und Gesellschaft seien. Auch das Förderzentrum Ost sieht sich seit jeher als sichere Anlaufstelle für Schülerinnen und Schüler – durch die Kennzeichnung als Schutzort wird das nun auch nach außen sichtbar.

Anzeige

Weitere Einrichtungen können mitmachen

Anzeige

Öffentliche, medizinische oder pädagogische Einrichtungen im Kreis Viersen können sich jederzeit melden, um selbst Teil des Schutzort-Netzwerks zu werden. Weitere Informationen zum Projekt „gemeinsamSICHER“ gibt es hier.

Anzeige
Anzeige
Anzeige