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Ermittlungen nach Großbrand im Krefelder Zoo weitestgehend abgeschlossen
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Ermittlungen nach Großbrand im Krefelder Zoo weitestgehend abgeschlossen

Die Ermittlungen nach dem Großbrand im Krefelder Zoo sind weitesgehend abgeschlossen. Das hat die Krefelder Polizei heute Mittag auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben.

Verantwortlich sind demnach eine Mutter und ihre beiden erwachsenen Töchter. Sie hatten die Himmelslaternen, die den Brand entfachten, mit guten Wünschen in den Himmel geschickt.


Veröffentlicht: Donnerstag, 02.01.2020 11:52

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Die Krefelderinnen hatten sich, nachdem sie den Zeugenaufruf bei Welle Niederrhein gehört hatten, bei der Polizei gemeldet. Die Polizei bitten darum, verantwortungsvoll mit diesen Informationen umzugehen. Es sei sehr mutig von den Frauen, sich zu stellen und die Verantwortung zu übernehmen. Sie hätten diese Folgen in keinster Weise beabsichtigt. Die Frauen hatten gedacht, zu Silvester sei es erlaubt, die Himmelslaternen zu starten. Gegen die Krefelderinnen läuft jetzt ein Ermittungsverfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung. Hierfür sieht das Gesetz eine Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren oder eine Geldstrafe vor. Über 30 Tiere waren bei dem Feuer in der Silvesternacht ums Leben gekommen, sie starben laut den Untersuchungen an einer Kohlenmonoxidvergiftung. Die beiden überlebenden Chimpansen haben den Brand mit leichten Verletzungen überlebt. Der Zoo hat bereits Angebote von Partnerzoos, die sich um die Affen kümmern wollen. Der Zoo wird vorraussichtlich morgen wieder für Besucher geöffnet.

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