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Erfolg für WJG Nettetal bei Pädagogik-Olympiade
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Erfolg für WJG Nettetal bei Pädagogik-Olympiade

Der Pädagogik-Kurs des Werner-Jaeger-Gymnasiums aus Nettetal hat in Bielefeld den ersten Platz geholt. Die Jury überzeugte ein multimediales Projekt zum Lernen der Zukunft.

Veröffentlicht: Samstag, 18.04.2026 13:00

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Nettetal: WJG gewinnt in Bielefeld

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Der Grundkurs Pädagogik der Q1 des Werner-Jaeger-Gymnasiums in Nettetal-Lobberich hat bei der Pädagogik-Olympiade in Bielefeld den ersten Platz belegt. Ausgezeichnet wurde der Kurs in der Kategorie „Musisch-Ästhetisch“. Nach Angaben der Stadt Nettetal überzeugten die Schülerinnen und Schüler mit ihrem Projekt „Dystopie und Utopie des Lernens“. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie junge Menschen in Zukunft lernen wollen. Der Wettbewerb gilt als bundesweiter Schülerwettbewerb im Fach Pädagogik.

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Projekt aus Nettetal setzt auf mehrere Medien

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Für den Beitrag entwickelte der Kurs ein multimediales Werk aus Bildern, Texten, Audio und einer VR-Anwendung. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten dabei an einer Gegenüberstellung von dystopischen und utopischen Vorstellungen vom Lernen. Inhaltlich entstand unter anderem das Bild eines „Lerngefängnisses der Zukunft“, in dem Noten und Leistungsdruck dominieren. Dem gegenüber stellte der Kurs eine positive Vorstellung von Schule und Lernen. Die Jury lobte laut Stadtverwaltung besonders die Verbindung aus Kreativität und wissenschaftlicher Tiefe.

„Wir wollen zu einzigartigen Persönlichkeiten werden, die es schaffen, positiv und selbstbewusst in die Zukunft zu blicken und sich zutrauen, diese aktiv zu gestalten - für ein Leben in Frieden und Freiheit“ - Grundkurs Pädagogik des Werner-Jaeger-Gymnasiums.

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Wettbewerb mit vielen Teilnehmenden

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Die Pädagogik-Olympiade fand in diesem Jahr zum dritten Mal statt. Geleitet wird der Wettbewerb von Professor Dr. Ullrich Bauer. Nach Angaben der Stadt wurden mehr als 120 Beiträge in fünf Kategorien eingereicht. Zur Veranstaltung kamen rund 1.200 Teilnehmende ins Audimax der Universität Bielefeld. Dort standen am Vormittag Fachvorträge zur Frage im Mittelpunkt, wie Schule junge Menschen nicht nur unterrichten, sondern auch stärken kann.

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Vortrag in Bielefeld würdigt Arbeiten aus Lobberich

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Ein besonderer Moment für den Kurs aus Nettetal war nach Angaben der Stadt die Einbindung von zwei eingereichten Bildern in einen Vortrag von Professorin Dr. Gudrun Quenzel. Die Werke wurden demnach auf den großen Leinwänden im Audimax gezeigt. Am Nachmittag folgte dann die Preisverleihung. Für die Schülerinnen und Schüler des Werner-Jaeger-Gymnasiums war die Auszeichnung laut Mitteilung der gelungene Abschluss eines intensiven Arbeitsprozesses. Begleitet wurde das Projekt von Pädagogiklehrerin Dr. Stephanie Trampler-Steigels.

„Das Projekt setzt sich mit dem dringendsten Thema auseinander, das wir gegenwärtig an den Schulen haben: Wie können Digitalisierung und künstliche Intelligenz klug und sinnvoll in das schulische Arbeiten einbezogen werden? Dabei werden alle positiven und negativen Aspekte anschaulich herausgearbeitet und gegeneinander abgewogen. Das Ganze wird fachlich durch wissenschaftliche Studien sorgfältig abgesichert. Ein wirklich toller Beitrag!“ - Professor Dr. Klaus Hurrelmann, Laudator und Jurymitglied.

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