
Einigung mit Amprion
Zuletzt gab es viel Kritik von den Landwirten.
Veröffentlicht: Freitag, 12.08.2022 10:23
Jetzt haben sich die Bauern gemeinsam mit dem Netzbetreiber Amprion auf eine Rahmenregelung zum Leitungsplan der Stromtrasse A-Nord geeinigt.Denn: Die Trasse wird bei einer Länge von 300 Kilometern auch unterhalb von landwirtschaftlichen Flächen gebaut. Und das soll mit keinem Nachteil für die Bauern geschehen, heißt es von Amprion. Malte Albrecht berichtet. Rund zweieinhalb Jahre haben die Landwirte und Amprion miteinander verhandelt. Die neue Rahmenregelung legt jetzt fest, dass beim Bau der Trasse sowohl eine bodenschonende Bauweise als auch eine angemessene Entschädigung für Grundeigentümer und Landwirte berücksichtigt wird, heißt es unter anderem vom Rheinischen Landwirtschaftsverband, dem auch die Kreisbauernschaft Krefeld-Viersen angehört. Die Stromtrasse A-Nord soll an der Nordsee erzeugten Strom an Tönisvorst und Krefeld vorbei bis nach Meerbusch-Osterath transportieren. Die Arbeiten sollen 2024 starten.