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Edelstahlwerk Krefeld soll verkauft werden
© Symbolbild // KI-generiert
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Edelstahlwerk Krefeld soll verkauft werden

DEW will den Standort Krefeld mit rund 450 Beschäftigten verkaufen. Scheitert der Verkauf, droht die Schließung. Der Mutterkonzern Swiss Steel plant einen Umbau.

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Die Deutschen Edelstahlwerke (DEW) wollen ihren Standort in Krefeld verkaufen. Findet sich kein Käufer, soll der Betrieb geschlossen werden. Das kündigte der Mutterkonzern Swiss Steel an. Am Krefelder Standort arbeiten nach Angaben eines Unternehmenssprechers rund 450 Menschen in der Stahlbearbeitung.

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Warum DEW den Standort verkaufen will

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Der geplante Verkauf gehört zu einem Unternehmensumbau, der in den kommenden zwei Jahren umgesetzt werden soll. Swiss Steel verweist auf einen seit 2021 deutlich geschrumpften Markt, hohe Energiekosten und zunehmenden Importdruck. Trotz Kostensenkungen und Personalabbau schreibe DEW operativ weiterhin Verluste.

Auch das Drahtwalzwerk Hagen mit rund 300 Beschäftigten soll verkauft oder geschlossen werden. Die Stahlproduktion will DEW in Witten konzentrieren. Das Stahlwerk Siegen soll pausieren, während das dortige Walzwerk erhalten bleibt.

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Was für die Beschäftigten geplant ist

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Das Management will mit den Betriebsräten über einen Interessenausgleich und einen Sozialplan verhandeln. Wo möglich, sollen Beschäftigte an andere Standorte wechseln können. Betriebsbedingte Kündigungen sollen nach Unternehmensangaben vermieden werden.

Swiss Steel bezeichnete die Veränderungen als schmerzhaft, aber wirtschaftlich notwendig. Der Konzern versprach einen fairen Umgang mit den betroffenen Beschäftigten.

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