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Die Stress-Woche bei Welle Niederrhein!
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Die Stress-Woche bei Welle Niederrhein!

Stress ohne Ende- wer kennt das nicht? Immer gibt es etwas zu erledigen und unsere „To do“- Liste wird doch nicht kürzer. Stress hat und kennt eigentlich jeder, doch wann wird er sogar gefährlich? Wir haben uns die verschiedenen Seiten von Stress mal genauer angeschaut.

Veröffentlicht: Montag, 02.08.2021 07:00

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Was ist eigentlich Stress und welche Auswirkungen kann der haben?

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Für manche ist es schon zu viel, wenn er oder sie nach der Arbeit noch das Haus putzen oder ein Telefontat führen muss, andere haben einen vollen Terminakalender und fühlen sich trotzdem nicht gestresst. Jeder hat sein ganz eigenes Stressempfinden. Aber wie merken wir, dass es für einen selbst zu viel wird? Das zeigt uns unser eigener Körper meistens sehr gut an.


Es treten dann häufig Symptome wie Vergesslichkeit, schlechter Schlaf und Müdigkeit auf, hat uns der ärztliche Leiter Dr. Torsten Grüttert der Stressambulanz Alexianer Klinikum Krefeld gesagt. Diese Signale sollten wir auf jeden Fall ernst nehmen, sonst kann der Stress schnell chronisch werden. Der Körper bleibt dann permanent unter Strom. Auch Tätigkeiten, die sonst kein Problem darstellen, werden plötzlich zur Herausforderung. Das Ganze ist ein Teufelskreis. Irgendwann kann dann ein Burnout die Folge sein, also das Gefühl, völlig ausgebrannt zu sein.

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Für den Stress muss nicht zwingend der Beruf verantwortlich sein. Stress kann auch durch Privates entstehen, wie zum Beispiel durch Streit mit unserem/er Partner*in, wenn wir Angehörige pflegen oder uns die Kindererziehung gerade einmal über den Kopf wächst.

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Was tun gegen den Stress?

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Im Krefelder Alexianer Klinikum hat man die Gefahren von chronischem Stress erkannt und aus diesem Grund eine extra Stressambulanz eingerichtet. Gemeinsam entwickelt man hier mit den Patienten Strategien für den Alltag, um den Stress herunterzufahren. Dabei werden nicht die Aufgaben genommen, die manchmal unumgänglich sind, sondern an der Wahrnehmung gearbeitet. Der Umgang mit dem Stress lässt sich verändern.

Jeder kann von Überlastung betroffen sein. Wichtig ist es dann, nicht allein damit zu sein oder sich gar noch dafür verantwortlich zu machen

Ärztlicher Leiter der Stressambulanz Dr. Torsten Grüttert.


Corona hat das Ganze nicht gerade leichter gemacht. Homeoffice und Kinderbetreuung zeitgleich ist schon eine Meisterleistung. Auch die Kontakteinschränkungen haben dafür gesorgt, dass man sich eher allein gelassen fühlt mit seinen Problemen.

Wer sich Hilfe holen möchte, kann das ganz einfach machen: Benötigt wird nur eine Überweisung vom Hausarzt. Die Krankenkassen übernehmen den größten Teil der Kosten und das auch für Präventivmaßnahmen.

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Aber auch schon Kleinigkleiten bewirken wahre Wunder. Wer Stress im Alltag hat, dem kann auch schon der Sport helfen - besonders Ausdauersportarten zum Beispiel. Eine beliebte Methode ist auch Yoga. Eine langebewehrte Methode das eigene Stresslevel einfach wieder runterzufahren, hat uns Martina Neues Inhaberin von "YOGALEBEN" in Krefeld gesagt. Auch hier können wir den Stress nicht einfach wegzaubern, aber lernen damit umzugehen.


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Stress lässt sich nicht wegatmen
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Martina Neues ist zu dem Thema am Sonntag, den 08. August zu Besuch in unserem Talkformat "Der Talk am Sonntag". Hier spricht sie mit der Kollegin Rahaf al Hamdan über Yoga, Stress, Entspannung und was Yoga sonst noch im Leben macht.

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Ist Stress immer negativ?

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Neben all dem negativen Stress gibt es aber eben auch den positiven. Der wirkt dann nicht lähmend, sondern sogar motivierend. Erleben wir zum Beispiel bei der Geburt eines Kindes. HIer ist der Stress sogar fast nicht wegzudenken, sagt Lisa Evertz, Hebamme in Krefeld:

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Stress bei der Geburt
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Aber Stress bleibt Stress- deshalb sollten wir nach allen stressigen Situatioenen erstmal eine Pause einlegen. Sonst kann nämlich auch aus dem eigentlich positiven Stress, negativer werden.

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Urlaub und Stress - Wie hängt das zusammen?!

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Tatsächlich kann ein Urlaub auch das genaue Gegenteil von Erholung sein, mit den ganzen Vorbereitungen. Und auch wenn wir weit weg sind von unserem Zuhause, fällt es uns oft schwer abzuschalten. Auch mal die Ruhe aushalten, ist nicht immer einfach, sagt Bewusstseins-Coachin Julia Bleser aus Kempen:

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Schwer abzuschalten
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Mach mal eine Pause!

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Immer wieder durchatmen oder ein Päuschen einlegen, das ist wichtig. Aber das trauen wir uns oft gar nicht. Der Gedanke, wir müssten erfolgreich und begehrt sein und das ohne Ende, lässt uns keine Ruhe.

Dabei können nur gesunde und erholte Menschen leistungsfähig sein!

Daher hier die Erinnerung an Dich: Mach mal eine kleine Pause!

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