
Der Niederrhein will weiter Strom sparen
Mitte des Monats läuft die Energiesparverordnung des Bundes aus. Dann dürfen Städte und Gemeinden ihre öffentlichen Wahrzeichen und Bauwerke wieder nachts beleuchten. Zumindest theoretisch.
Veröffentlicht: Mittwoch, 05.04.2023 12:20
Auch wenn das Bundesgesetz endet: Die Kommunen bei uns am Niederrhein wollen diese Möglichkeit erst mal nicht nutzen, wie eine Welle Niederrhein-Recherche ergeben hat. Ziel der bundesweit einheitlichen Verordnung war es, Strom einzusparen und so die Energieversorgung im Winter zu sichern. Gerade mit Blick auf die vielen Unsicherheiten durch den Ukraine-Krieg. Die gebe es aber immer noch, sagt die Stadt Krefeld und will deshalb vorerst weiterhin auf die Beleuchtung von Wahrzeichen verzichten. Ähnlich wie bei der Stadt sowie dem Kreis Viersen und in Willich. Kempen will dagegen prüfen, ob die Beleuchtung historischer Gebäude nicht doch wieder eingeschaltet werden soll. Das trage dazu bei, dass die Stadt attraktiv bleibt, heißt es aus dem Rathaus. Zwischen September und Dezember konnte die Stadt Kempen 2.500 Kilowatt Strom durch die Energiesparverordnung einsparen.