Das Corona-Virus am Niederrhein

Hier gibt's immer den aktuellsten Stand zu den Corona-Zahlen für Krefeld und den Kreis Viersen. Wir informieren Euch über die aktuellsten Zahlen der Infizierten, aber auch über genesene Menschen am Niederrhein.

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Krefeld:

(Stand 25.01.2021, 0.00 Uhr)


  • Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen ("Inzidenzwert"): 138 (+15) -> Gefährdungsstufe 2
  • Bestätigte Fälle: 6.458 Personen (+38)
  • Davon aktuell Infizierte: 635 Personen (-17)
  • Genesene: 5.724 Personen (+55)
  • Im Krankenhaus behandelt werden: 42 Personen (+/-0)
  • Davon intensiv-medizinisch: 7 Personen (+/-0)
  • Verstorbene: 99 Personen (+0)


Kreis Viersen:

(Stand 25.01.2021, 15.30 Uhr)


  • Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen ("Inzidenzwert"): 89 (+2)-> Gefährdungsstufe 2
  • Bestätigte Fälle: 7.258 Personen (+98)
  • Davon aktuell infiziert: 448 Personen (-27)
  • Genesene: 6.487 Personen (+32)
  • Im Krankenhaus behandelt werden: 57 Personen (+1)
  • Davon intensiv-medizinisch: 8 Personen (+/-0)
  • Verstorbene: 201 Personen (+3)


Die Auflistung nach Kommunen:

  • Brüggen: 300 bestätigte Fälle, 13 Personen aktuell infiziert, 279 Genesene und 8 Verstorbene
  • Grefrath: 310 bestätigte Fälle, 19 Personen aktuell infiziert, 287 Genesene und 4 Verstorbene
  • Kempen: 892 bestätigte Fälle, 40 Personen aktuell infiziert, 835 Genesene und 17 Verstorbene
  • Nettetal: 1.294 bestätigte Fälle, 93 Personen aktuell infiziert, 1171 Genesene und 30 Verstorbene
  • Niederkrüchten: 269 bestätigte Fälle, 11 Personen aktuell infiziert, 244 Genesene und 14 Verstorbene
  • Schwalmtal: 323 bestätigte Fälle, 19 Personen aktuell infiziert, 298 Genesene und 6 Verstorbene
  • Tönisvorst: 655 bestätigte Fälle, 41 Personen aktuell infiziert, 601 Genesene und 13 Verstorbene
  • Viersen: 2.156 bestätigte Fälle, 164 Personen aktuell infiziert, 1.907 Genesene und 85 Verstorbene
  • Willich: 1.059 bestätigte Fälle, 48 Personen aktuell infiziert, 987 Genesene und 24 Verstorbene
  • ohne Angabe: 0 bestätigter Fall, 0 Person aktuell infiziert, 0 Genesene und 0 Verstorbene


In Einzelfällen können Laborergebnisse in der Tabelle vorläufig einer falschen Kommune zugeordnet worden sein. Die bestätigten Fälle werden dann nachträglich bereinigt berichtet.

Maßnahmen des Kreises Viersen und der Stadt Krefeld:

Kreis Viersen



Der Kreis Viersen verschärft die Regeln ab dem 30.12. Dann gilt:



1.    Die Anzahl der gleichzeitig in Handels- und Dienstleistungseinrichtungen mit Kundenverkehr anwesenden Kundinnen und Kunden darf eine Person pro angefangene 20 Quadratmeter Verkaufsfläche nicht übersteigen. Soweit sichergestellt ist, dass einzelne Kundinnen und Kunden jeweils in einzelnen räumlich vollständig abgetrennten Bereichen bedient werden, so verbleibt es jeweils bei der Regelung des § 11 Abs. 1 CoronaSchVO.


2.    Im betrieblichen Zusammenhang ist innerhalb geschlossener Räumlichkeiten, in denen mehr als eine Person anwesend ist, mindestens eine Alltagsmaske, vorzugweise eine solche mit höherer Schutzklasse (z.B. FFP-2-Maske), zu tragen, soweit es sich nicht um Personen handelt, die demselben Haushalt angehören. Der Arbeitgeber hat auf die Einhaltung dieser Regelungen hinzuwirken. 

Für Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Alltagsmaske tragen können, gelten die diesbezüglichen Regelungen der CoronaSchVO entsprechend. In gut durchlüfteten Werkshallen kann für körperlich anstrengende Arbeiten auf das Tragen einer Alltagsmaske verzichtet werden, wenn sichergestellt ist, dass zu anderen Personen dauerhaft ein Abstand von mindestens zwei Metern eingehalten wird.


3.    Bei gemeinsamen Fahrten in Fahrzeugen ist mindestens eine Alltagsmaske, vorzugweise eine solche mit höherer Schutzklasse (z.B. FFP-2-Maske), zu tragen, wenn Personen aus verschiedenen Haushalten anwesend sind. Für Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Alltagsmaske tragen können, gelten die diesbezüglichen Regelungen der CoronaSchVO entsprechend.


4.    In Alten- und Pflegeheimen sowie in der ambulanten Pflege hat jedermann, der Kontakt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern oder dem pflegenden Personal hat, FFP-2-Masken oder solche mit höherer Schutzklasse zu tragen. Die nach dem Wohn- und Teilhabegesetz zuständige Behörde (WTG-Aufsicht) kann hiervon Ausnahmen zur Sicherstellung der Versorgung zulassen.


5.    In Räumlichkeiten, die der Ausübung der Tätigkeit von Angehörigen der Heilberufe mit Approbation und sonstigen Personen, die zur Ausübung der Heilkunde gem. § 1 des Heilpraktikergesetzes befugt sind, dienen, sind von den dort tätigen Personen im Kontakt mit den Kundinnen und Kunden FFP-2-Masken oder solche mit höherer Schutzklasse zu tragen. Das gilt auch für Apotheken.



Zur Hoch-Zeit der Corona-Pandemie hatte der Kreis Viersen einen eigenen Krisenstab aus Feuerwehr, Polizei, Rettungsdenst und Kreisgesundheitsamt einberufen. Zudem wurde ein mobiles Corona-Untersuchungszentrum eingerichtet, das an unterschiedlichen Stationen im Kreis Viersen Halt gemacht hat. Beides wurde aufgrund der sinkenden Fallzahlen zunächst eingestellt. Trotzdem beobachtet der Kreis die Lage weiterhin sehr genau, da aktuell die Zahlen auch wieder leicht ansteigen. "Wir können jederzeit reagieren und das mobile Corona-Untersuchungszentrum (CUZ) des Kreises Viersen wieder in Betrieb nehmen,“ so Landrat Andreas Coenen. Auch der Krisenstab sei innerhalb von zwei bis drei Stunden wieder einsetzbar.

Weiterhin ist der Kreis über das Bürgertelefon für alle Fragen rund um Corona zwischen 8 Uhr und 16 Uhr erreichbar: Tel.: 02162 / 39-2900


Stadt Krefeld


In Krefeld wurde zu Beginn der Pandemie ein zentrales Diagnosezentrum an der Schwertstraße 80 eröffnet. Hier können Krefelder einen Corona-Test machen lassen. Das Testzentrum darf allerdings nicht einfach aufgesucht werden, vorab muss telefonisch ein Termin vereinbart werden.

  • Kontaktdaten Diagnosezentrum: Tel.: 02151-8619700, Fax.:02151 8619701 Mail: corona.dz@krefeld.de


Für alle anderen Anliegen rund um das Coronavirus verweist die Stadt auf den Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung, erreichbar unter:116 117. Außrdem können Krefelder sich beim Bürgertelefon des Landes Nordrhein-Westfalen melden: 02 11 / 85 54 77 4 ( Montags bis freitags zwischen 8 Uhr und 18 Uhr). Außerdem gbt es noch das Infotelefon der Stadt Krefeld für alle allgemeinen Fragen rund um das Corona-Virus. Erreichbar unter folgender Nummer: 02151 862222. (Montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr, montags bis mittwochs nachmittags von 14 bis 16 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 17.30 Uhr erreichbar.)


Gleichzeitig ist auch der Krisenstab in Krefeld weiter aktiv und beobachtet die Lage nach den Sommerferien sehr genau. Für Oberbürgermeister Frank Meyer war das genau die richtige Entscheidung: „Jetzt tagen wir wieder zweimal pro Woche - und das gibt uns die Chance, die Entwicklung genau zu beobachten." Weiterhin sind auch alle Dienststellen der Stadtverwaltung für den Publikumsverkehr gschlossen. Krefelder müssen telefonisch einen Termin vereinbaren:

Die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung sind während der allgemeinen Sprechzeiten der Verwaltung unter ihren Telefondurchwahlen und E-Mail-Adressen erreichbar - das heißt montags bis freitags vormittags von 8.30 bis 12.30 Uhr, montags bis mittwochs nachmittags von 14 bis 16 Uhr und donnerstags nachmittags von 14 bis 17.30 Uhr. Zusätzlich wird die Telefonzentrale der Stadtverwaltung (02151 860) personell verstärkt.