Dachstuhlbrand: Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes

Nach einer schweren Brandstiftung in Süchteln ermittelt die Polizei wegen versuchten Mordes. An der Hochstraße war am späten Abend in einem Mehrfamilienhaus ein Feuer in einem Dachstuhl ausgebrochen.

© Foto: Stadt Viersen | Großeinsatz für die Viersener Feuerwehr in Süchteln

Laut Angaben der Polizei habe der Hauptbrandherd in der Wohnung eines 35-jährigen Tatverdächtigen gelegen. Er befinde sich immer noch auf der Flucht, sei aber zur Festnahme ausgeschrieben, heißt es. Ein gehbehinderter Bewohner zog sich bei dem Brand eine leichte Rauchvergiftung zu. Die Polizeistellen Mönchengladbach und Viersen haben eine Mordkommission eingerichtet. Sie übernimmt die Ermittlungen.


Wie die Kreispolizei Viersen berichtet, hätten Feuerwehrmänner am Donnerstagabend in ihrer Freizeit auf der Hochstraße eine Rauchentwicklung im Dachstuhl des Hauses festgestellt. Sie riefen ihre Kollegen, die den Brand löschten. Sie konnten allerdings nicht verhindern, dass der Dachstuhl mit zwei Wohnungen vollständig ausbrannte. Die mehr als 60 Einsatzkräfte hatten Schwierigkeiten, den Brand zu löschen. Das Feuer war unter dem Dach nur mühsam zu erreichen und flammte immer wieder neu auf. Außerdem stürzten Zwischendecken ein. Erst gegen Viertel vor Zwei waren die Löscharbeiten beendet.

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