
Corona-Pandemie: DGB fordert mehr Hilfe für Eltern
Eltern, die in der Krise zuhause bleiben müssen um ihre Kinder zu betreuen, sollen besser abgesichert werden. Das fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund im Kreis Viersen.
Veröffentlicht: Dienstag, 14.04.2020 04:58
Der Bundestag hat zwar bereits eine Gesetzesänderung verabschiedet - die geht dem DGB aber nicht weit genug. Die gesetzliche Änderung sieht vor, dass Eltern, die wegen der Kinderbetreuung in der Krise nicht zur Arbeit können, 67 Prozent ihres Nettogehalts erhalten. Dafür sind aber verschiedene Voraussetzungen nötig - zum Beispiel müssen Betroffene zuerst Überstunden abbauen, bevor sie die Hilfen in Anspruch nehmen können. Außerdem gibt es die Leistungen vom Staat nur für Eltern mit Kindern unter 12 Jahren. Der DGB nennt das inakzeptabel und will, dass die Voraussetzungen gelockert werden. Er fordert außerdem einen Zuschuss von mindestens 80 Prozent des Nettoeinkommens.