
CO-Pipeline erneut Thema vor Gericht
Die Kohlenmonoxid-Pipeline zwischen den Bayer-Standorten Uerdingen und Dormagen beschäftigt wieder die Justiz. Heute (28.02.) geht es am Düsseldorfer Verwaltungsgericht erneut um die Klagen zweier Privatleute.
Veröffentlicht: Dienstag, 28.02.2023 07:05
Die beiden betroffenen Anwohnerinnen aus Hilden und Ratingen im Kreis Mettmann klagen bereits seit 16 Jahren gegen die Gas-Trasse. Die Pipeline ist bereits seit einigen Jahren verlegt. Doch in Betrieb genommen werden konnte die Anlage noch nicht. Durch die Rohre soll Kohlenmonoxid leiten. Das Gas wird für diverse Fertigungsschritte benötigt - und ist sehr umstritten. Denn man kann es weder riechen, noch schmecken. Die Kläger und andere Gegner des Vorhabens fürchten bei einem Unfall mit der Pipeline massive Schäden für Mensch und Umwelt. Sie wehren sich deshalb seit Jahren dagegen. Nachdem sie vor dem Bundesverwaltungsgericht Niederlagen kassiert haben, beschäftigt sich jetzt das Düsseldorfer Verwaltungsgericht mit dem Verfahren.