
Cleverbuy: Betrugsvorwürfe vor Gericht
Cleverbuy vor Gericht: Der Geschäftsführer und eine Mitarbeiterin müssen sich wegen mutmaßlich gewerbsmäßigen Betrugs in 115 Fällen mit über 73.000 Euro Schaden verantworten.
Veröffentlicht: Dienstag, 21.04.2026 13:39
Das Krefelder Ankaufportal Cleverbuy steht im Fokus eines Gerichtsverfahrens. Der Geschäftsführer und eine leitende Mitarbeiterin müssen sich vor dem Amtsgericht Krefeld wegen gewerbsmäßigen Betrugs verantworten. Laut Staatsanwaltschaft geht es um 115 Fälle, in denen Kunden für eingeschickte Handys, Tablets oder Laptops entweder gar nicht, verspätet oder nur teilweise bezahlt wurden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf über 73.000 Euro.
Zusätzlich wird den Angeklagten vorgeworfen, gebrauchte Geräte mit gefälschten Siegeln und Verpackungen als neuwertig verkauft zu haben. Verbraucherschützer hatten bereits mehrfach vor Cleverbuy gewarnt. ´