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CDU will Mülldetektive in Krefeld überprüfen
© Stadt Nettetal
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CDU will Mülldetektive in Krefeld überprüfen

Die CDU in Krefeld-West will die Arbeit der Mülldetektive überprüfen lassen. Anlass sind Beschwerden über illegale Müllablagerungen, vor allem in Hüls.

Veröffentlicht: Donnerstag, 18.06.2026 09:00

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CDU bringt Antrag in Krefeld-West ein

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Die Arbeit der sogenannten Mülldetektive des Kommunalbetriebs Krefeld soll überprüft werden. Das fordert die CDU in der Bezirksvertretung Krefeld-West in einem Antrag vom 3. Juni 2026. Hintergrund sind anhaltende Beschwerden über illegale Müllablagerungen, vor allem im Stadtteil Hüls. Nach Angaben der CDU werden dort immer wieder Hausmüll, nicht angemeldeter Sperrmüll und teilweise auch Nahrungsmittel im öffentlichen Raum entsorgt. Aus Sicht der Antragsteller verschandelt das das Stadtbild und fördert zudem eine Zunahme von Ratten.

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Fragen zu Kosten und Erfolgen

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Die Bezirksvertretung West soll sich deshalb an den Verwaltungsrat des Kommunalbetriebs Krefeld wenden. Dabei geht es um mehrere konkrete Fragen zur Arbeit der Mülldetektive. Die CDU will unter anderem wissen, wie viele bekannte Fälle illegaler Müllentsorgung im Gebiet der Bezirksvertretung West tatsächlich aufgeklärt werden konnten. Außerdem fragt sie nach den jährlichen Kosten für Personal und Sachaufwand. Auch die Einnahmen aus Bußgeldern sowie messbare Verbesserungen im Stadtbezirk sollen Thema sein.

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CDU sieht keine spürbare Verbesserung in Hüls

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Nach Ansicht der CDU hat sich die Lage in Hüls trotz des Einsatzes der Mülldetektive bislang nicht spürbar verbessert. In der Begründung zum Antrag heißt es, aus der Hülser Bevölkerung gingen weiterhin regelmäßig Beschwerden ein. Die Mülldetektive des KBK sollen eigentlich dabei helfen, Fälle von illegaler Müllentsorgung aufzuklären. Ob die Bezirksvertretung dem Appell folgt, ist bislang offen. Die Beratungen dazu stehen heute Abend (18. Juni) auf der Tagesordnung.

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Illegale Müllkippen bleiben Thema in Krefeld

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Das Thema wilde Müllkippen beschäftigt Krefeld schon länger. Welle Niederrhein hatte bereits 2023 über Probleme mit illegalen Müllablagerungen berichtet. Damals hieß es unter Berufung auf Zahlen des KBK, dass allein aus der Krefelder Innenstadt im Vorjahr mehr als 8.000 illegale Abfallentsorgungen gemeldet worden seien.

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