
Blackout: Anlaufstellen für den Notfall
Das Land NRW hat die Kommunen aufgefordert, sich auf einen Blackout von 72 Stunden vorzubereiten. Die Stadt Krefeld und der Kreis Viersen planen daher sogenannte Leuchttürme im gesamten Stadt- und Kreisgebiet.
Veröffentlicht: Freitag, 09.12.2022 06:39
Zwar gilt das Szenario eines lang andauernden Stromausfalls hierzulande als höchst unwahrscheinlich, und die Stromversorgung als sicher. Mit den sogenannten "Leuchttürmen" wollen die Kommunen am Niederrhein auf einen möglichen Blackout vorbereitet sein. Diese Leuchttürme sind auf die Kommunen verteilt und liegen meist in Feuerwehrhäusern, Schulen oder Turnhallen. Hier ist eine medizinische Versorgung gesichert, notwendige Verwaltungsaufgaben können erledigt und die Bevölkerung informiert werden. In Krefeld gibt es 10, im Kreis Viersen 20 solcher Leuchttürme. Krefeld ergänzt das Angebot zudem mit 30 reinen Info- und Meldepunkten. um die Informationen an die Bürgerinnen und Bürger zu bringen. Denn im Notfall ist auch das telefonieren nicht mehr möglich. Im Notfall würde die Bevölkerung über die Sirenenanlagen und das Radio informiert. Diese Pläne seien eine rein vorsorgliche Maßnahme, um für den Notfall gewappnet zu sein. Wo genau sich die einzelnen Bevölkerungs-Leuchttürme befinden, haben wir auf dieser Welle Niederrhein-Seite zusammengefasst.