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Bezirksregierung gibt Krefelder Haushalt frei
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Bezirksregierung gibt Krefelder Haushalt frei

Krefeld hat einen rechtskräftigen Haushalt für 2026. Nach der Genehmigung aus Düsseldorf soll auch die Haushaltssperre wieder aufgehoben werden.

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Krefeld: Haushalt 2026 ist jetzt rechtskräftig

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Die Stadt Krefeld kann ihren Haushalt für 2026 offiziell in Kraft setzen. Die Bezirksregierung Düsseldorf hat den sogenannten Verlustvortrag genehmigt. Damit darf die Stadt ihre Haushaltssatzung veröffentlichen und den Haushalt bewirtschaften. Nach Angaben der Verwaltung soll außerdem die Haushaltssperre aufgehoben werden, die seit Anfang Juli 2026 galt. Oberbürgermeister Frank Meyer spricht von einem wichtigen Signal für die Stadt.

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Was der Haushalt für Krefeld vorsieht

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Für 2026 plant die Stadt mit Erträgen von rund 1,122 Milliarden Euro und Aufwendungen von rund 1,234 Milliarden Euro. Dazu kommt eine pauschale Einsparvorgabe von rund 24,4 Millionen Euro. Trotzdem rechnet Krefeld für das laufende Jahr weiter mit einem Fehlbetrag von rund 87,5 Millionen Euro. Die Ausgleichsrücklage ist nach Angaben der Stadt weitgehend aufgebraucht. Deshalb wird das Minus nicht sofort verrechnet, sondern zunächst in die kommenden Jahre verschoben.

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Was ab 2027 in Krefeld geplant ist

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Ab 2027 soll in Krefeld ein Haushaltssicherungskonzept greifen. Damit will die Stadt ihre Finanzen Schritt für Schritt stabilisieren. Geplant sind nach bisherigen Angaben unter anderem Einsparungen beim Personal sowie eine Bettensteuer ab 2027. Aus dieser Übernachtungssteuer erwartet die Stadt rund 800.000 Euro pro Jahr. Auch weitere Konsolidierungsmaßnahmen sollen vorbereitet werden.

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Hintergrund zur Finanzlage in Krefeld

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Die Lage der Krefelder Finanzen bleibt angespannt. Für 2025 rechnet die Stadt derzeit mit einem Fehlbetrag von rund 170 Millionen Euro. Nach der aktuellen Planung sollen auch in den Folgejahren weitere Verlustvorträge entstehen. Für 2027 werden rund 119,2 Millionen Euro erwartet, für 2028 rund 106,4 Millionen Euro und für 2029 rund 109,9 Millionen Euro. Der Verlustvortrag aus 2026 soll nach der Planung erst 2029 über die allgemeine Rücklage ausgeglichen werden.

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