
Bessere Bedingungen für kirchliche Beschäftigte
Die Arbeitsbedingungen in kirchlichen Einrichtungen sollen verbessert werden. Das fordert die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung bei uns am Niederrhein. Wer zum Beispiel in einem Krankenhaus oder im Pflegeheim eines kirchlichen Trägers arbeitet, dürfe nicht als Angstellter zweiter Klasse behandelt werden.
Veröffentlicht: Mittwoch, 09.03.2022 15:08
Wer zum Beispiel unverheiratet, geschieden oder homosexuell ist, wird entweder gar nicht erst eingestellt oder muss mit einer Kündigung rechnen. Dagegen regt sich immer mehr Widerstand. Im Rahmen der Initiative "Out in Church" haben sich vor einem Monat mehrere Mitarbeiter der katholischen Kirche öffentlich als queer geoutet. Die Kirche müsse dringend neues Vertrauen gewinnen. Das sagt der Vorsitzende der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung am Niederrhein und ehemalige Bundestagsabgeordnete Uwe Schummer. Wie dringend das sei, hätten auch die vielen Missbrauchsskandale der vergangenen Jahre gezeigt.