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Bau bis 67? IG BAU warnt am Niederrhein
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Bau bis 67? IG BAU warnt am Niederrhein

Die IG BAU kritisiert die Rentenpläne der Bundesregierung. In Krefeld und im Kreis Viersen sind laut Gewerkschaft nur rund fünf Prozent der Bauarbeiter älter als 63.

Veröffentlicht: Montag, 20.07.2026 05:20

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Wenige Ältere auf dem Bau in der Region

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Die IG BAU hat die geplanten Rentenreformen der Bundesregierung kritisiert. Nach Angaben der Gewerkschaft sind in Krefeld und im Kreis Viersen schon jetzt nur wenige Beschäftigte auf dem Bau älter als 63 Jahre. Im Kreis Viersen betrifft das rund 180 von etwa 3.580 Bauarbeitern. In Krefeld sind es rund 90 von etwa 1.860 Beschäftigten. Die Gewerkschaft sieht darin ein Zeichen dafür, dass viele Menschen die Arbeit auf dem Bau nicht bis zur regulären Rente schaffen.

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Kritik an Plänen für späteren Renteneintritt

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Nach Darstellung der IG BAU sieht das Reformpaket vor, das Eintrittsalter schrittweise anzuheben. Die Gewerkschaft hält das für Beschäftigte in körperlich belastenden Berufen für problematisch. Sie fordert eine Flexi-Rente. Damit ist ein Übergang in den Ruhestand gemeint, der sich stärker an der Belastung im Beruf orientiert. Nach Einschätzung der IG BAU könnten Berufe wie Maurer, Dachdecker oder Straßenbauer sonst an Attraktivität verlieren.

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Weitere Forderungen aus Krefeld und dem Kreis Viersen

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Die IG BAU kritisiert auch ein mögliches Aus für die Rente mit 63. Nach Angaben der Gewerkschaft würden davon viele Baby-Boomer betroffen sein, die in den kommenden Jahren in Rente gehen. Für den Kreis Viersen nennt sie rund 53.000 Menschen, für Krefeld rund 36.600. Außerdem fordert die IG BAU, das Rentenniveau nicht unter 48 Prozent sinken zu lassen. Die heimischen Bundestagsabgeordneten in Krefeld und im Kreis Viersen sollen sich aus Sicht der Gewerkschaft für Änderungen an den Plänen einsetzen.

„Es schafft kaum einer, auf dem Bau bis 67 zu arbeiten. Wenn es demnächst dann noch länger gehen soll: keine Chance“ - Tino Brüning, Vorsitzender der IG BAU Düsseldorf

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