
Autofahrer rammt Streifenwagen in Krefeld
Ein Audi-Fahrer ist am Montagabend (25.08.) vor der Polizei geflüchtet. In Krefeld wurden zwei Beamte leicht verletzt.
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Ein Autofahrer ist am Montagabend (24.08.) in Krefeld vor der Polizei geflüchtet und hat dabei einen Streifenwagen gerammt. Zwei Polizeibeamte wurden nach Angaben der Polizei leicht verletzt. Die Einsatzkräfte wollten den Mann gegen 19:20 Uhr auf der Kölner Straße in Höhe der Feldstraße kontrollieren. Der Fahrer sollte bis zur nächsten Bushaltestelle fahren und dort anhalten. Stattdessen beschleunigte er seinen Audi und flüchtete über die Kölner Straße.
Flucht durch Krefeld endet nicht im Bäkerpfad
Die Polizei verfolgte den Audi. Nach Angaben der Ermittler beging der Fahrer dabei mehrere Verkehrsverstöße. Im Bäkerpfad schien die Flucht zunächst zu enden, weil es sich dort um eine Sackgasse handelt. Der Fahrer hielt aber nicht an. Er beschleunigte erneut und rammte den Streifenwagen. Durch den Zusammenstoß wurde der Audi gegen einen Metallzaun eines Firmengeländes geschleudert. Trotz erheblicher Schäden am Auto fuhr der Mann weiter. Der Streifenwagen war nach der Kollision nicht mehr fahrbereit.
Beschädigter Audi in Erkelenz gefunden
Auf seiner weiteren Flucht stieß der Fahrer laut Polizei noch mit mehreren Warnbarken zusammen und beschädigte ein unbeteiligtes Auto. Anschließend fuhr er auf die A44 in Richtung Mönchengladbach. Dort verloren die Beamten den Sichtkontakt. Später wurde der stark beschädigte Audi geparkt in einer Wohnsiedlung in Erkelenz-Venrath gefunden. Die Polizei Heinsberg stellte das Auto sicher. Vom Fahrer fehlt bislang jede Spur. Die Ermittlungen zu dem Fahrer und den Hintergründen dauern an.