
Ausländerbehörde Krefeld zieht positive Bilanz
Die Ausländerbehörde Krefeld bearbeitet viele Aufenthaltstitel tagesaktuell. Auch bei Einbürgerungen sinken die Wartezeiten deutlich.
Veröffentlicht: Donnerstag, 15.01.2026 09:30
Die Ausländerbehörde der Krefeld zieht eine positive Bilanz für das vergangene Jahr. Nach Angaben der Stadt können Anträge auf befristete Aufenthaltstitel inzwischen fast durchgehend tagesaktuell bearbeitet werden.
Rückstände aus früheren Jahren sind weitgehend abgebaut. Verzögerungen entstehen aktuell nur noch bei der Aufnahme biometrischer Daten oder bei der Lieferung der Dokumente durch die Bundesdruckerei.
Schnellere Verfahren auch bei Einbürgerungen
Auch im Bereich der Einbürgerungen gibt es deutliche Fortschritte. Die Wartezeit für einen Beratungstermin liegt inzwischen bei rund drei Monaten. Diese Beratung ist Voraussetzung für den eigentlichen Antrag.
Im Jahr 2025 wurden in Krefeld rund 1.150 Menschen eingebürgert. Längere Gesamtverfahren entstehen laut Stadt meist durch fehlende Unterlagen oder die Beteiligung externer Behörden – nicht durch die städtische Verwaltung selbst.
Neue Ausgabebox soll Abläufe weiter erleichtern
Um Prozesse weiter zu verbessern, plant die Stadt zusätzliche Erleichterungen. In diesem Jahr soll am Hauptbahnhof eine Dokumentenausgabebox aufgebaut werden. Dort können Geflüchtete ihre Aufenthaltstitel künftig selbstständig und ohne Termin abholen.
Zudem stellt die Ausländerbehörde schrittweise auf digitale und proaktive Verfahren um. Ziel ist es, die Mitarbeitenden zu entlasten und die Bearbeitungszeiten langfristig stabil niedrig zu halten. In Krefeld leben aktuell rund 400 Asylbewerberinnen und Asylbewerber.