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Arbeitsmarkt: Erste Auswirkungen des Ukraine-Kriegs
© Welle Niederrhein | Die Agentur für Arbeit an der Philadelphiastraße in Krefeld
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Arbeitsmarkt: Erste Auswirkungen des Ukraine-Kriegs

Bisher hat sich der Krieg in der Ukraine nicht unmittelbar auf den Arbeitsmarkt in Krefeld und dem Kreis Viersen ausgewirkt - jetzt gibt es eine Trendwende.

Veröffentlicht: Donnerstag, 30.06.2022 08:47

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Laut der Agentur für Arbeit haben aktuell rund 20.600 Menschen keinen Job. Das sind zwar fast 2.300 weniger als vor einem Jahr, aber knapp 800 mehr als im Mai. Grund für den außergewöhnlichen Anstieg sei, dass Geflüchtete aus der Ukraine seit Juni Anspruch auf Hartz-IV-Unterstützung haben, sagt der Chef der zuständigen Arbeitsagentur in Krefeld, Rainer Imkamp. Er geht davon aus, dass die Zahlen in den kommenden Monaten weiter ansteigen werden. Derzeit gibt es im Agenturbezirk fast 670 arbeitslose Urkainer und Ukrainnerinnen. In Zusammenarbeit mit den Kommunen seien die Jobcenter gut für diese Herausforderung aufgestellt, sagte Imkamp.

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