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Ärger ums Klimacamp 2020
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Ärger ums Klimacamp 2020

In Viersen gibt es Ärger um das Klimacamp 2020. Anwohner am Hohen Busch befürchten Verkehrschaos, Ruhestörungen und Einschränkungen. Trotzdem wollen sich die Aktivisten von "Ende Gelände" versammeln. Die Stadt versucht zu vermitteln.

Veröffentlicht: Dienstag, 22.09.2020 03:01

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Die Stadt betont: Die Teilnehmerzahl ist wegen Corona in diesem Jahr auf 500 begrenzt. Dadurch gebe es deutlich weniger Sperrungen und Einschränkungen als im Vorjahr. Die Stadt weist darauf hin, dass es sich rechtlich um eine Versammlung und keine Veranstaltung handelt. Somit sei das Klimacamp durch das Grundgesetz geschützt. Die Stadtverwaltung sei aber mit den Organisatoren im Gespräch, damit die Einschränkungen für die Anwohner so gering wie möglich werden. Das einwöchige Klimacamp startet morgen (23.09.2020) und richtet sich gegen den Braunkohleabbau in Garzweiler.

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Update (22.09.2020, 16:45 Uhr): Die Gespräche zwischen der Stadtverwaltung und dem Aktionsbündnis "Ende Gelände" haben ergeben, dass die Sport- und Freizeitanlagen am Hohen Busch zugänglich bleiben. Gesperrt werden aber nach Angaben der Stadt der Parkplatz am Labyrinth, das Labyrinth selbst, die Hundewiese und einige umliegende Wiesen. Außerdem wird zwischen der Eisenbahnbrücke und der Autobahnbrücke auf dem Aachener Weg Tempo 30 gelten.

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