
ADAC warnt vor vollen Straßen am Niederrhein
Vor dem langen Maiwochenende drohen am Niederrhein viele Staus. Besonders betroffen sind am Donnerstag (30. April) die A57, A40, A61 und Strecken Richtung Niederlande.
Veröffentlicht: Donnerstag, 30.04.2026 04:18
Niederrhein: ADAC erwartet viele Staus
Am Donnerstag (30. April) dürfte es auf den Straßen am Niederrhein besonders voll werden. Der ADAC rechnet am Tag vor dem 1. Mai in NRW mit hohem Verkehrsaufkommen und vielen Staus. Besonders kritisch wird es laut Verkehrsclub auf den Autobahnen am Donnerstag. Grund ist zunächst der starke Berufsverkehr am Morgen. Ab dem Mittag kommen dann viele Reisende hinzu, die das lange Wochenende für einen Kurzurlaub nutzen. Der ADAC spricht deshalb von einem der verkehrsreichsten Tage rund um den Feiertag.
„Der Donnerstag ist grundsätzlich schon der zweitstaureichste Tag der Woche. Zum starken Berufsverkehr kommen ab Mittag noch Reisende hinzu, die das lange Wochenende für einen Kurzurlaub nutzen.“ - Prof. Dr. Roman Suthold, ADAC Verkehrsexperte
Diese Autobahnen am Niederrhein sind betroffen
Am Niederrhein nennt der ADAC vor allem die A57 zwischen Krefeld und Köln, die A40 im Raum Duisburg sowie die A61 in Richtung Mönchengladbach. Auch auf den Verbindungen in Richtung Niederlande wird mit Verzögerungen gerechnet. Darüber hinaus sieht der ADAC in NRW unter anderem auf der A3, der A4, der A45 und der A52 erhöhtes Staupotenzial. Als besondere Problempunkte gelten Bereiche mit Baustellen und reduzierten Fahrstreifen. Auch rund um große Autobahnknoten wie den Kölner Ring oder das Kreuz Kaiserberg könne der Verkehr ins Stocken geraten.
Feiertag und Wochenende wohl etwas entspannter
Für den 1. Mai selbst und das anschließende Wochenende erwartet der ADAC dagegen keine außergewöhnliche Staugefahr in NRW. Ganz ohne Verzögerungen dürfte es aber nicht bleiben. Bei gutem Wetter könne es von Freitag bis Sonntag auf den Ausfallstraßen in Richtung Naherholungsgebiete voller werden. Als mögliche Ziele vieler Reisender aus Nordrhein-Westfalen nennt der ADAC weiter die Nord- und Ostseeküste sowie die Niederlande. Gleichzeitig verweist der Club darauf, dass hohe Kraftstoffpreise das Reiseverhalten zuletzt beeinflusst haben könnten.
Was Autofahrer bei Stau beachten sollten
Wer im Stau steht, sollte laut ADAC nicht vorschnell auf Landstraßen ausweichen. Häufig seien auch diese Strecken schnell überlastet und brächten kaum Zeitgewinn. Der ADAC rät in der Regel erst bei einem Stau von mehr als zehn Kilometern oder bei einer Vollsperrung dazu, die Autobahn zu verlassen. Wichtig bleibt außerdem die Rettungsgasse. Sobald der Verkehr stockt, müssen Fahrzeuge auf dem linken Fahrstreifen nach links ausweichen, alle anderen nach rechts. Zur Unterstützung sind am Donnerstag auch die Stauberater des ADAC Nordrhein auf Motorrädern in NRW unterwegs.